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Nordjütland - Mit dem Rad in Dänemarks Norden

Bild von admin

Jütland in DänemarkIm Osten der Kattegat, im Westen die Nordsee und im Süden der Limfjord - Nordjütland ist ein Landstrich, der von Wasser und Wind beherrscht wird. Hier, an der Nordspitze Dänemarks werden die meisten Sonnenstunden im Jahr gezählt und die Region ist bekannt für ihre kulinarischen Köstlichkeiten und landschaftliche Schönheit. Durch die meist nur leicht hügelige Landschaft und die vielen, untereinander vernetzten Radwege eignet sich dieser Landesteil besonders für alle Radurlauber und ganz besonders  für diejenigen, die mit der ganzen Familie unterwegs sind.

Am nördlichsten Punkt des Landes, in Grenen, treffen sich die beiden Meere Kattegat und Nordsee. Während die Westküste Nordjütlands oftmals mit rauen Steilküsten beeindruckt, sind die Strände an der Ostküste meist geschützter, das Wasser ist ruhiger und eignet sich daher auch besonders für Familien mit Kindern. Das Fahrrad ist dabei das perfekte Verkehrsmittel um die schönen Strände, die vielen sehenswerten Städtchen und Sehenswürdigkeiten in Nordjütland zu erobern. Über 1.000 Kilometer Radwege stehen den Reisenden für die Erkundung hierbei zur Verfügung.
 
Ob man nur kurze Streckenabschnitte bestreitet oder z.B. die sehr reizvolle,  ca. 580 Kilometer lange Limfjord-Route absolviert, liegt ganz bei jedem Reisenden selbst. Die Limfjord-Route führt einmal komplett um den Limfjord herum, der Nordjütland quasi vom Rest Dänemarks trennt. An vielen Stellen kann man hier über Dämme und Brücken oder auch mit Fähren einen Abstecher zu den zahlreichen Inseln im Fjord machen. Übernachtungsmöglichkeiten findet der Radreisende in ganz Nordjütland genügend. Ob in einem der ca. 50.000 Ferienhäuser, in diversen Hotels, auf Luxus-Campingplätzen oder preiswerten sogenannten „Overnatning Teldpladser“, bei dieser riesigen Auswahl findet jeder die perfekte Unterkunft.
Ein Geheimtipp sind hierbei sicherlich die oft mitten in der schönsten Natur gelegenen Übernachtungszeltplätze. Diese wurden speziell für Wanderer und Radfahrer angelegt und sind mit dem Auto oftmals gar nicht zugänglich. Sie bieten zwar häufig wenig bis gar keinen Komfort, sind aber für Naturliebhaber oder preisbewusste Familien eine günstige (teilweise sogar kostenlose) und schöne Alternative die dänische Natur hautnah zu genießen. Doch nicht nur die Natur ist in diesem Landstrich besonders beeindruckend, es gibt darüber hinaus auch noch eine ganze Menge anderer Sehenswürdigkeiten zu entdecken. In der nördlichsten Stadt Dänemarks, in Skagen, lohnt sich z.B. ein Besuch des Skagenmuseums. Hier sind zahlreiche Werke der sogenannten Skagenmaler ausgestellt. Diese Künstlerkolonie hatte sich vor rund hundert Jahren in dem Badeort angesiedelt.
Wer es lieber moderner mag, sollte hingegen dem Utzorn-Center in der „Hauptstadt“ Nordjütlands, Aalborg, einen Besuch abstatten. Jorn Utzorn, der weltberühmte Architekt, der z.B. die Oper in Sydney entwarf, ist ein Sohn dieser Stadt. Hier findet der Architekturinteressierte eine Menge Informationen über sein Schaffen. Wer sich für Wikinger und ihre Geschichte interessiert, der kann z.B. in Logstor oder Hobro die beeindruckenden Ringburgen besuchen und die Geschichte so hautnah erleben. Auch kulinarisch kann man sich in diesem schönen Landstrich auf Entdeckungsreise begeben. Die Region rund um den Limfjord ist z.B. besonders für Austern und Miesmuscheln bekannt, die man stilecht mit einer weiteren regionalen Spezialität, dem Kräuterschnaps, herunterspülen kann (natürlich nur wenn man nicht noch nach Hause radeln muss). Auch luftgetrockneter Schinken, verschiedene Fischsorten, Heidehonig oder das auf der Insel Laeso gesiedete Salz zählen zu den regionalen Köstlichkeiten.  
Eine super Fahrradtour für jedermann!