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Mountainbikes im Überblick- Hardtail, Fully und Dirtbike

Bild von admin

Wenn man beschließt, sich ein Mountainbike zuzulegen stolpert man meist früher oder später über die Begriffe Hardtail, Fully/bzw. Fullsuspension und Dirtbike.

In diesem Artikel möchten wir nun etwas erläutern, was es prinzipiell mit diesen Begriffen auf sich hat.

Mountainbikes (zu Deutsch „Bergfahrräder“) gibt es schon seit 1977. Hier kam der ehemalige Rennradfahrer Gary Fisher aus Kalifornien auf die Idee, ein spezielles Fahrrad für unwegsames Gelände zu entwickeln. Dabei wurde ein besonders dicker Rahmen verwendet um dem Fahrrad die nötige Stabilität zu verpassen. Zudem wurde das Fahrrad mit besonders dicken Reifen ausgestattet, die für genügend Grip auch auf rutschigem oder steinigem Untergrund sorgen sollten.

An dieser Optik hat sich bis heute praktisch nichts verändert. Auch die heutigen Mountainbikes zeichnen sich durch besonders starke Rahmen und breite Reifen aus. Allerdings sind die Rahmen heute aus wesentlich leichteren Materialien, so dass viel Mountainbikes heute weniger als 10 kg wiegen.

Da die Fahrräder nicht für die Benutzung im  Straßenverkehr konzipiert sind, und um Gewicht zu sparen, wird meist auf verschiedene Bauteile verzichtet die laut Straßenverkehrszulassungsordnung vorgeschrieben sind. Meist sind an einem Mountainbike weder Beleuchtung noch Reflektoren noch Gepäckträger oder Schutzbleche zu finden.

Was hat es also nun mit den verschiedenen Mountainbikes Hardtails, Fullys und Dirtbikes auf sich?

Hardtails:

Bei einem Hardtail Mountainbike ist nur die Vorderradgabel gefedert. Durch die relativ große Steifigkeit wird so eine bessere Kraftübertragung erzielt. Durch die fehlende Hinterradfederung ist ein Hardtail zudem oft weniger Wartungsintensiv und wesentlich preisgünstiger als ein Fully.

Fully/Fullsuspension

Diese Fahrräder sind vollgefedert, d.h. das die Vorderradgabel sowie das Hinterrad gefedert ist. Vor allem auf lange Touren macht sich dies eindeutig beim Fahrkomfort bemerkbar. Durch die Vollfederung werden wesentlich mehr Schläge abgefedert als bei einem Hardtail. Je nachdem aus welchem Material ein Fully gefertigt ist, ist es in der Regel durch die zusätzliche Federung jedoch schwerer als sein Hardtail- Kollege.

Dirtbikes

Diese Fahrräder sind speziell für Sprünge konzipiert worden und nicht für den Gebrauch bei Touren im Gelände. Der Rahmen eines Dirtbikes ist meist viel kleiner als bei  einem  Hardtail oder Fully. Außerdem fällt das Oberrohr oft steil ab, wodurch der Schwerpunkt des Fahrers verlagert wird. Vor allem bei steilen Neigungen wird dadurch verhindert, dass das Hinterrad hochschlägt. Um Dirtbikes  so leicht und wendig wie möglich zu machen, verzichtet man hier zudem oft komplett auf eine Gangschaltung (Single-Speed Bikes).

Natürlich haben wir hier auf Bikenetz auch viele andere Infos zu verschiedenen Fahrrädern zusammengestellt. Z.B. finden Sie hier bei uns alle Infos zum Thema Tourenrad.