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Von Heidelberg bis zum Bodensee mit dem Fahrrad

Bild von admin

Wer auf der Suche nach einer interessanten und besonders abwechslungsreichen Fahrradtour über einen längeren Zeitraum ist, für den ist die 300 km lange Heidelberg- Schwarzwald-Bodenseetour die perfekte Lösung!

Von der alten und traditionsreichen Universitätsstadt Heidelberg führt der Weg durch den Kraichgau und den Schwarzwald bis zum Bodensee. Die Route bietet zahlreiche touristische Highlights, bezaubert durch beeindruckende Landschaften und vereint somit Natur und Kultur gleichermaßen.

Schon zu Beginn der Tour lohnt sich schon eine Besichtigung von Schloss Heidelberg, welches zu den bedeutendsten deutschen Kulturdenkmälern gehört. Dazu besitzt Heidelberg die älteste Universität Deutschlands und überzeugt durch seine lebendige und vielseitige Kulturszene in wunderschöner Lage. Von dort aus beginnt also die Radtour und man kann sich auf überwiegend ruhigen Verkehr einstellen sowie von Zeit zu Zeit mittlere bis starke Steigungen.

Nachdem man sich also aufs Fahrrad geschwungen hat, verlässt man die romantische Stadt und fährt Richtung Süden durch den Kraichgau. Der Kraichgau zählt zu den ältesten Kulturräumen Europas und ist im Grunde ein tiefe Mulde, welche zwischen Odenwald und Schwarzwald einsank, als sich diese Gebirge vor etwa 65 Millionen Jahren anhoben.

Wer zwischen Mitte April und Ende Juni unterwegs ist, sollte einen Stop in der Spargelgemeinde St. Leon- Rot einlegen, sofern man Spargelfreund ist. Wer kein Spargelfreund ist, kann auch einfach in der Freizeit- und Erholungsanlage St. Leoner See für nasse Erfrischung sorgen.

Auf weiterem Weg führt die Route nach Zeutern. Der Ort gehört zu den ältesten Weinbauorten im Kraichgau. Über Diedelsheim, lohnt sich ein Abstecher nach Bretten, welches durch seinen historischen Marktplatz und sein attraktives Freibad einen Besuch wert ist. Über Neulingen erreicht man schließlich Pforzheim.

Pforzheim, auch Goldstadt genannt, ist bekannt als das Zentrum der Deutschen Schmuck- und Uhrenindustrie. Wer in die Stadt im Schwarzwald kommt, kann sich in zahlreichen Museen über die Geschichte der Schmuck- und Uhrenindustrie informieren oder einfach im Biergarten im Enzauenpark eine kühle Erfrischung zu sich nehmen, welche man sich nach ca. 87 zurückgelegten Kilometern auch redlich verdient hat.

Als nächstes Ziel wartet Nagold, welches man durch das Nagoldtal erreicht. Dabei liefert diese Strecke ein wunderschönes Landschaftserlebnis, da die Route entlang der Nagold verläuft. Die Nagold durchströmt vor allem den Schwarzwald. Wie der Name schon sagt, fließt der Fluss um die Stadt Nagold herum und fließt irgendwann in das Pforzheimer Enztal.

Auf dem Weg Richtung Nagold schneidet sich der Fluss tief in den Buntsandstein. Interessante Felsformationen säumen die Strecke und unzählige Besichtigungsziele laden zum Verweilen ein. Dazu gehören etwa das Kloster Hirsau und die Kandiduskirche in Kentheim.

Die Geburtsstadt Hermann Hesses, Calw, verfügt über eine kleine, aber sehenswerte Altstadt und besitzt einen sehenswerten Marktplatz sowie die gern besuchte Nikolausbrücke. In Bad Liebenzell kann man im Paracelsus-Bad Entspannung und Erholung finden.

Nach ungefähr 50 zurückgelegten Kilometern erreicht man schließlich das malerische Nagold. Der Ort bietet einige beeindruckende Bauwerke wie den alten Turm, welcher das Wahrzeichen der Stadt ist, sowie das Viadukt und die Remigiuskirche. Am anderen Ufer gelegen, liegt der Schlossberg mit der Ruine Hohennagold.

Lässt man Nagold hinter sich kommt man an Horb vorbei und in Sulz kann man die Riesenwasserrutsche im solarbeheizten Freibad genießen. Nach Sulz kommt man durch Rottweil, welches die älteste Stadt Baden-Württembergs ist. Für Badefreunde lohnt sich ein Besuch des Sole-Bades Aquasol.

Als Etappenziel erreicht man nach ca. 82 Kilometern Donaueschingen, die zweitgrößte Stadt des Schwarzwald-Baar-Kreises. Das Fürstenbergische Schloss, der Schlosspark und die Donaukapelle gehören dabei zu den sehenswerten Besichtigungszielen.

Nach Donauursprung liegen noch ungefähr 71 km Strecke vor einem. Wer für den Weg noch genügend Zeit hat, kann zwischendurch einmal mit der Sauschwänzlebahn fahren, welche ihre Endstation bei der Bahnstation Zollhaus, bei Blumberg hat. Eine Besichtigung ist darüber hinaus auch die Burgruine Hohentwiel, bei Singen, wert. Die ehemalige Festung ist eine der größten Burgruinen Deutschlands.

Letztendlich kommt man in die herrliche Bodenseelandschaft. In Radolfzell kann man sich im Strandbad schließlich seine verdiente Abkühlung im Bodensee verschaffen.