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Unterwegs auf Korsika

Bild von admin

Korsika ist eine der schönsten und abwechslungsreichsten Inseln im Mittelmeer und trägt nicht umsonst den Beinamen „Ile de Beauté“ – „Insel der Schönheit“. Die Insel ist nach Sizilien, Sardinien  und Zypern die viertgrößte Insel des Mittelmeeres und ragt stellenweise aus 2500 m Tiefe, aus dem Meer, als eine imposante Gebirgslandschaft empor.

Seinen besonderen Reiz verdankt Korsika der großen landschaftlichen Vielfalt. Einsame Buchten und schöne Sandstrände wechseln sich mit schroffen Klippen und bizarren Felsformationen ab und in den Oliven-, Kastanien- und Korkeichenhainen tummeln sich verwilderte Hausschweine.

Die Insel ist zudem ein ideales Reiseziel für Radfahrer. Sowohl Anfänger als auch Profis finden hier das Passende für sich. Von der einfachen Entdeckungstour bis zu Rennradtouren mit bis zu 110 km Etappen und steilen Passtrassen bietet Korsika unzählige, verschiedene Möglichkeiten die Insel auf dem Rad zu entdecken und zu erleben.

Am besten reist man im Mai oder Juni nach Korsika, denn dann sind die Temperaturen noch erträglich und somit ideal für einen Fahrradurlaub. Zudem bleiben Waldbrände noch aus und der große Touristenansturm hat ebenfalls noch nicht begonnen. Als besonderen Pluspunkt findet man in der Jahreszeit auf Korsika eine unglaubliche Pracht an blühenden Blumen und Sträuchern. Dadurch wird das Radfahren zusätzlich zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Wer seinen Biketrip mit dem einem oder anderen Badegang verbinden möchte braucht keine Angst vor kaltem Wasser haben. In den meisten Jahren hat sich das Wasser Ende Mai und spätestens Anfang Juni schon so weit erwärmt, dass man im Meer und den Gebirgsflüssen baden kann.

Korsika ist zwar die viertgrößte Insel im Mittelmeer, allerdings zählt sie auch zu den am dünnsten besiedelten Inseln im Mittelmeer. Um auf teilweise einsamen Passagen nicht hilflos aufgeschmissen zu sein, sollte man also immer ein Handy und eventuell auch einen Kompass mit sich führen.

Außerdem sollte man sich der teilweise starken Temperaturunterschiede zwischen dem Strand und dem Monte Cinto im Klaren sein und sich dementsprechend ausrüsten. Das bedeutet, dass man warme und regenfeste Kleidung bei einer Radtour im Frühjahr und Herbst, zumindest im Rucksack oder der Fahrradtasche dabei haben sollte. Natürlich dürfen auf einer Tour auch die Ersatzteile nicht fehlen. 2 Ersatzschläuche und Flickzeug, Luftpumpe und ein Werkzeugtool dürfen dabei nicht fehlen. Radgeschäfte gibt es auf Korsika nur in den größeren Städten.

Auch empfiehlt es sich vor dem Fahrradurlaub zu trainieren. Die Wege abseits der Teerstraßen sind teilweise doch recht anspruchsvoll und die Touren können sich in der Mittagshitze ganz schön ziehen. Steigungen an den Bergstraßen sind allerdings überwiegend moderat und mehr als 10 % Steigung sind eher die Ausnahme. Ein bergtaugliches Fahrrad erleichtert das Vorankommen natürlich. Aufgrund der teilweise steilen Anstiege, sollte man deshalb bei guter Kondition sein.

Wer ein Fahrradabenteuer in Korsika erleben möchte sollte vielleicht ein wenig Tierlieb sein, denn auf Korsika weidet das Vieh in der Regel wild, so dass man recht häufig Schweinen, Ziegen und Kühen begegnet, welche aber normalerweise harmlos sind.

Verständlicherweise konzentriert sich der Fremdenverkehr und die dazugehörige Infrastruktur eher an der Küste. Dadurch herrscht dort deutlich mehr Verkehr als in den Bergen. Wer es also eher ruhig mag, kann sich in den Bergen austoben. Allerdings ist Korsika, wie schon berichtet, in der Vor- und Nachsaison nicht so stark besucht wie im Hochsommer.

Korsika ist einfach eine wunderschöne Insel und neben aufregenden Fahrradtouren kann man natürlich auch anderweitig die Insel genießen. Dazu zählen Wein und leckeres Essen, ersteres sollte man, zum eigenen Schutz, allerdings nicht mit dem Fahrrad in Verbindung bringen.

Die Natur lässt sich nicht nur mit dem Fahrrad, sondern auch zu Fuß intensiv erleben. Die unberührte Natur lädt neben dem Mountainbiken auch zum Bergsteigen oder Wandern ein.

Kastanienwälder, einsame Bergdörfer und wunderbare Küstenabschnitte bieten perfekte Fotomotive, deshalb darf eine Kamera, bei einem Urlaub auf Korsika nicht fehlen.  Wenigstens einen Tag sollte man sich auch einmal nehmen, um die schönen Strände der Insel zu genießen und um sich einfach mal zu entspannen. Darüber hinaus laden Hinterlassenschaften aus der Jungsteinzeit, der Römer und der Genueser zum Entdecken ein.

Einem Radurlaub auf Korsika steht also nichts mehr im Weg.