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Tourvorbereitungen

Bild von admin

Passend zum momentan wunderschönen Wetter und der gerade stattfindenden Tour dé France, überlegen sich viele Menschen in Deutschland das Rad nicht mehr nur der Zeitersparnis wegen zu nutzen, um kurz zum Bäcker oder Supermarkt zu fahren, sondern weitere und längere Touren zu fahren. Das bietet sich an, denn Radfahren ist bei uns Volkssport, so ziemlich jeder kann es seit
seiner Kindheit.

Aber auch beim Fahren mit dem Rad handelt es sich immer noch um eine Sportart und eine damit verbundene körperliche Belastung. Deswegen muss man sich, bevor es unvorbereitet an die frische Luft geht, Gedanken über den Zustand von Rad und Körper machen.

Für das Rad gilt, Brems-, Ketten- und Reifenverschleiß sollten überprüft werden. Zusätzlich müssen der Reifendruck und die Sitzposition nachgeprüft und gegebenenfalls korrigiert werden. Nun da die Teile geprüft und evtl. ausgewechselt worden sind sollte man das Rad komplett waschen, neues Öl an die Kette auftragen und es neu mit einem Schutzmittel für die Saison versiegeln.

Das Fahrrad ist also bereit, nun zum Körper. Die Vorbereitung des Körpers wird meistens sehr unterschätzt. Viele Menschen gehen ohne jeglichen Muskelaufbau und Kondition auf viel zu lange Touren. Oft werden nur die Beine, also Oberschenkel- und Wadenmuskulatur trainiert. Zwar kommt die Antriebskraft für das Fahren aus diesen Muskelpartien, die Schwachstellen des Körpers liegen aber woanders. Besonders Hand- und Kniegelenke, die Wirbelsäule und das Gesäß werden sehr stark belastet. Es lohnt sich also diese Bereich gesondert und mit Sorgfalt zu trainieren, am besten während der kalten Jahreszeit. 

Hat man sich eine gute Grundkondition erarbeitet und die gefährdeten Muskelpartien aufgebaut, sollte man sich aufmachen zur ersten Tour um einerseits Kondition und Muskeln weiter aufzubauen , sich andererseits aber auch eine eigene individuelle Technik aufzubauen. So gibt es viele technische Faktoren die das Fahren am Anfang „erleichtern“, also verminderten Kraftaufwand bedeuten und damit den Fahrspaß deutlich erhöhen.

So ist es z.B. ratsam die Trttfrequenz mit der man fährt immer zwischen 60 und 90 Kurbelumdrehungen pro Minute zu halten, also häufiges schalten im hügeligen Gelände. Des Weiteren sollte man den sogenannten runden Tritt trainieren. Dieser sorgt für einen gleichmäßigen Kraftaufwand aus den Fußgelenk, schont die Kniegelenke und fördert zudem noch die Durchblutung. 

Man muss sich also selbst im Klaren sein wie viel man leisten kann und ob das Fahrrad in einem guten Zustand ist. Beachtet man diese Faktoren steht einer wunderbaren Fahrradsaison nichts mehr im Weg.