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Rennräder - ab wann für Kinder geeignet?

Bild von admin
Die Frage, ob und ab wann Rennräder für Kinder geeignet sind, hat bereits schon eine Vielzahl von Pädagogen und Trainern beschäftigt. Die Meinungen gehen hierbei weit auseinander.
 
Einerseits wird argumentiert, dass bei Kindern der Spaß am Sport, die körperliche Betätigung und die Entwicklung der allgemeinen Athletik zunächst im Vordergrund stehen sollten, als bereits frühzeitig der Leistungsgedanke.
 
Zudem gibt es berechtigte Sorgen der Eltern und Erziehungsberechtigten, wenn ihre Kinder mit High-Tech-Rennmaschinen entlang viel befahrener Straßen flitzen und die Risiken des Straßenverkehrs möglicherweise falsch einschätzen. Schnelles Material verleitet eben dazu, seine eigenen Grenzen zu überschreiten. Insofern wird von einer zu frühen Benutzung von Rennrädern tendenziell eher abgeraten.
 
Andererseits werden die Grundlagen für eine mögliche spätere Karriere als Profisportler genau wie in anderen Sportarten auch, bereits in der Jugend gelegt. Nur durch entsprechende Förderung können Talente entdeckt und diese kontinuierlich weiterentwickelt werden. Wird also frühzeitig der Weg in Richtung Leistungssport eingeschlagen, so sollte natürlich auch mit der richtigen Ausrüstung und dem richtigen Rad trainiert werden. Daher ist es notwendig, dass Kind auch rechtzeitig an Rad und Technik zu gewöhnen und ein Kinderennrad anzuschaffen.
 
Ob das eigene Kind nun frühzeitig Leistungssport betreiben will, sollte aber letztlich Entscheidung der Eltern und des Kindes gemeinsam sein. Ein Kind zu Dingen zu zwingen, die es innerlich verweigert, ist jedenfalls nicht zielführend und der erhoffte Erfolg wird nicht eintreffen. Dann macht es auch wenig Sinn für viel Geld ein entsprechendes Rad und Radbekleidung anzuschaffen.
 
Ebenso kann es falsch sein, mangelndes Talent oder Engagement durch übermäßiges Training zu kompensieren. Hier gilt wie in vielen anderen Bereich die Devise: Sport sollte Spaß machen und wenn sich aus Ehrgeiz und Talent eine Profikarriere anbahnt, ist das schön, anderenfalls sollten dem Sport andere wichtigere Dinge wie Schule oder Familie übergeordnet werden und dieser dann nur als Bewegung in der Freizeit angesehen werden.
 
Im Übrigen sind die natürlichen Entwicklungen, die ein Kind über das Jugendalter hin zu Erwachsenen nimmt, nicht vorhersehbar. Jeder mag sich selbst an seine eigene Pubertät und die auf einmal aufkommenden Problemchen erinnern.
 
Fakt ist, dass der Rennbetrieb in den Vereinen des Bundes Deutscher Radfahrer mit der Altersklasse U11 beginnt. Das bedeutet, dass das zielgerichtete Training etwa mit 9-10 Jahren starten kann. Bei der Auswahl eines Rades sollte natürlich darauf geachtet werden, dass es zu den körperlichen Voraussetzungen des Kindes passt. Nur so wird sichergestellt, dass das Kind sein Leistungsvermögen optimal abrufen kann und nicht durch falsche Abmessungen frühzeitig Haltungsschäden oder ähnliche Probleme erleidet.
 
Dazu zählen in erster Linie kleinere Rahmen ab einer Höhe von ca. 40 cm, kindsgemäße Übersetzung, schmalerer Rennlenker, Kurbeln mit geringerer Länge sowie eine entsprechend angepasste Schutzbekleidung, insbesondere eine gut sitzender Schutzhelm.
 
Es gibt eine Vielzahl von Herstellern (Bianchi, Trek), die entsprechende Kinderrennräder anbieten. Die Größen beginnen bei 24-Zoll Rädern, oftmals werden als Übergang auch 26-Zoll Räder angeboten. Eine gute Verarbeitung, großzügig verstellbare Sättel sind dabei in der Regel Standard.
 
In jedem Fall sollte vor der Kaufentscheidung ein ausführliches Gespräch mit ihrem Fahrradfachhändler stattfinden, der für ihr Kind ein geeignetes Rad heraussucht. Die Mitarbeiter der Profirad AG stehen Ihnen hierzu gerne zur Verfügung.