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Radeln zwischen Eifel und Rhein

Bild von admin
Die Gegend zwischen Eifel und Rhein bietet wunderbare Radwege entlang der Ahr, Erft oder dem Rhein. Dabei bietet das Gebiet einiges an Abwechslung und wunderbare Naturerlebnisse.
 
Von Terrassenweinbergen über Wiesen- und Waldlandschaften am Fluss, bis zu bewaldeten Höhenzügen der Eifel oder Auenwäldern und grünen Deichen, lädt die Gegend zu erkunden mit dem Fahrrad geradezu ein.
 
Es gibt für jeden Geschmack etwas zum entdecken, man muss sich nur für eine der drei möglichen Touren entscheiden: Ahr-Radweg, Rheinschiene, Erft-Radweg.

Ahr-Radweg
Diese Radweg nimmt seinen Ursprung im historischen Burgort Blankenheim, die Quelle der Ahr. Von dort aus geht es von leicht abfallenden Wegen in schöne, bewaldete Hügellandschaften, welche auch das drittgrößte Wacholderschutzgebiet Deutschlands beinhalten, das Lampertstal.

 
Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Tiergartentunnel, welcher im Mittelalter die Burg Blankenheim mit Wasser versorgte. Auf dem weiteren Weg wartet die historische Mühle in Antweiler, welche schon seit 1525 existiert und kleine Dörfer, zahlreiche Burgruinen, grüne Höhenzüge und schroffe Felsvorsprünge. Wer sich unterwegs noch etwas Gutes tun möchte, kann auch in den Thermalquellen in Bad Bodendorf und Bad Neuenahr seinem Körper etwas Entspannung gönnen oder auch den berühmten Rotwein aus der Region genießen.
 
Auf dem Weg fährt man an den steilen Weinbergen vorbei, wo der Rebensaft seinen Ursprung hat. In Ahrweiler kann man den mittelalterlichen Stadtkern besichtigen. 
 
Die romantischen Fachwerkhäuser werden von einem vollständig erhaltenen mittelalterlichen Mauerring umgeben, welcher noch aus dem 13. Jahrhundert stammt und können stressfrei in der autofreien Altstadt besichtigt werden.
Von dort aus führt einen der Weg zur ausgegrabenen Römervilla am Silberberg und darüber bis zur letzten Etappe Richtung Rhein. Als krönenden Abschluss kann man das Schloss Sinzig und das Friedensmuseum in Remagen besuchen.

Rheinschiene
Diese Tour startet rheinabwärts von der Brücke von Remagen aus. Den großen Fluss, kann man an vielen Stellen, wie etwa bei Rolandseck nach Bad Honnef überqueren.

 
Entlang der Rheinpromenade hat man einen wunderbaren Blick auf das Siebengebirge und seine ausgedehnten Laubmischwälder. 
 
Auf der linken Seite des Rheins kann man wunderbar durch das Villenviertel Bad Godesberg nach Bonn fahren. Die Kongress- und Universitätsstadt besticht durch seine quirlige Altstadt.  Weiter Richtung Norden fährt man auf ehemaligen Römerstraßen über die ausladenden Rheinschleifen, bis man die Turmspitzen des Kölner Domes in der Ferne sehen kann.
 
Wenn man will kann man entlang, des Rheins bis in die Innenstadt Kölns fahren. Die Rheinschiene führt einen weiterhin bis zum Kölner Hafen und darüber hinaus bis zur Festungsstadt Zons. Auf der letzten Strecke des Weges durchquert man weitläufige Naturschutzgebiete und beendet seine Tour in der Limes-Stadt Neuss.

Erft-Radweg
Die Erft schlängelt sich von ihrer Quelle in Nettersheim-Holzmühlheim aus durch eine wunscherschöne Gegend aus Alleen, Auen- und Wiesenlandschaften. 

 
Die meiste Zeit verläuft der Radweg direkt am Ufer der Erft. Sehenswert ist die mittelalterliche Stadt Bad Münstereifel. Fährt man weiter säumen zahlreiche Wassermühlen, Burgen und Schlösser den Weg. Dabei ist besonders das 800 Jahre alte Schloss Paffendorf eine Besichtigung wert. 
 
Weiterhin prägen weitläufige Aushebungen die Region, in denen Braunkohle abgebaut wurde. Diese können von Aussichtspunkten aus besichtigt werden. Setzt man seine Tour fort, fährt man durch das Naherholungsgebiet von Grevenbroich. Geschichte und Kultur bieten dann wiederum das Wasserschloss Dyck, das Museum Insel Hombroich und das Clemens-Sels-Museum in Neuss.
 
Neuss ist eine der ältesten Städte am Rhein in den die Erft letztendlich mündet.