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Mit dem Fahrrad in China unterwegs

Bild von admin
Die Volksrepublik China (VR) ist mit der Einwohnerzahl von 1.3 Milliarden Einwohnern (Stand: 2008) das bevölkerungsreichste Land der Erde. Durch die enorme Größe und die vielen verschiedenen Klimazonen
(18 Stück), ist jedes Gebiet in China etwas anders und unterscheidet sich.
 
Da es in China so viele Zeitzonen gibt, ist es für die Menschen, die im westlichen Teil des Landes leben schwieriger zu leben, da dort kaum fruchtbarer Boden vorhanden ist und der Niederschlag sehr sehr gering ist. Im westlichen Teil Chinas erstrecken sich auch die Wüstengebiete, in denen an ein „europäisches Leben“ kaum zu denken ist. Daraus erklärt sich die Überbevölkerung Chinas. Man muss sich vorstellen, das 9/10 der Gesamtbevölkerung Chinas in der östlichen Hälfte des Landesleben, das heißt 9/10 der Bevölkerung teilt sich ½ des vorhanden Staatsgebietes.
 
Es gibt unzähliger Varianten und Möglichkeiten China mit dem Rad zu entdecken. Der eine fährt beginnend in Deutschland nach China, der andere fährt lediglich im Land umher und beide sind die gleiche Zeit und Streckenlänger unterwegs. Was damit zum Ausdruck kommen soll ist, dass man eine Chinareise für eine sehr lange Dauer planen und durchführen kann. Mittlerweile bieten auch immer mehr Reisebüros komprimierte Reisen mit zwischenzeitigen Flügen und anschließender Weiterfahrt an, um mehr von dem „Land der Mitte“ zu sehen.
 
Was vor rund 20 Jahren noch undenkbar war, wird heute immer mehr möglich, die komplette Erkundung des Landes, mit Genehmigung des Staates. Damals waren weite Teile des Landes für Touristen und nicht Staatsbürger zum Betreten strengstens verboten. In dieser Zeit haben es einige Radfahrer jedoch auch schon geschafft, frei nach dem Motto „Was der Bulle nicht weiß macht ihn nicht heiß“. Diese Touren konnten aber auch sehr schnell vorbei sein und es kam häufig vor, dass man nach der Festnahme in dem gesperrten Gebiet wenige Stunden später seine Heimreise gezwungener Maßen antreten musste.
 
Diese Probleme hat man heutzutage nicht mehr. Das Land hat sich immer mehr für den Tourismus geöffnet und man hat erkannt, dass es sehr viele radbegeisterte Touristen gibt, die gerne lange Strecken und Zeiträume in dem Land verbringen.
 
Auch hier ist, wie immer, eine ausgiebige und gute Planung vor der Abreise unabdingbar. Man muss sich um das Visum, die Einreisebestimmungen und letztens die Tour kümmern, wenn man nicht auf eine, von einem Reiseveranstalter, geplante Reisetour zurück greift.
 
Die Mitnahme eines Fahrrads kann man und sollte man sich gut überlegen, weil es sehr teuer werden kann und man in China entsprechend gut ausgestattete Fahrräder für sehr gute und günstige Preise kaufen kann. Ein weiterer Grund, der für den Kauf eines Fahrrades vor Ort spricht, sind die leichter zu beschaffenen, eventuell nötigen, Ersatzteile. Diese kann man in den Fahrradläden in China besser bekommen, als europäische Produkte.
 
Sollte man nicht das Risiko eingehen wollen, das Fahrrad am Ende der Reise nicht verkaufen zu können (man hat so gut wie immer einen Abnehmer), kann man sich auch vor Ort auch eins Mieten (bei längerer Tourenplanung sollte man allerdings vorher eine Absprache mit dem Verleiher treffen).
 
Eine Grundausstattung an Reparaturzeug sollte man ebenfalls dabei haben. Aufgrund der hohen Fahrraddichte in China, findet man in jeder Stadt und teilweise auch auf den Dörfern immer eine kleine (wenn auch provisorische) Fahrradreparaturwerkstadt.
 
Da in China viele verschieden Gruppen und Kulturen leben, ist es sehr von Vorteil, wenn man einen allgemeines Wörterbuch in der Tasche dabei hat. Am besten mit den gängigen chinesischen Wortzeichen, da in der jeweiligen Vorortsprache durchaus Abweichungen zu dem eigentlichen Chinesisch auftreten.
Letztlich muss jeder für sich entscheiden, wie er seine Reise plant und wo sie hinführen soll. Da es so viele attraktive Ziele und Orte gibt, behalte ich mir an dieser Stelle eine genaue Reiseroute vor, frei nach dem Motte „Findet es selbst heraus!“