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Liegefahrräder

Bild von admin

 

Eine neue und besonders imposante Erscheinung unter den Fahrrädern sind die Liegefahrräder. Sie werden kurz auch als Liegeräder oder Liegevelos bezeichnet und erfreuen sich großer Beliebtheit.
 
Eindrucksvoll ist der enorme Komfort, welche diese Räder während des Fahrens bieten. Dies zeigt sich bereits deutlich in der speziellen Position, welche der Fahrradfahrer beibehalten kann. Durch das Liegen, eine eher flache und aerodynamisch vorteilhafte Stellung, wird der Fahrtwiderstand extrem verringert, wodurch sich ein Fahren unter einem geringeren körperlichen Aufwand zeigt.
 
Neben dem Liegen ist außerdem auch das Fahren im Sitzen möglich. Dafür bieten Liegefahrräder die entsprechend bautechnischen und konstruktionstypischen Voraussetzungen. 
 
Ein großer Vorzug, welcher das Fahren mit dem Liegerad so bequem macht, ist die ergonomische Haltung des gesamten Körpers. Diese wirkt sich entspannend auf den Rücken aus und erzeugt keine Rücken- oder Nackenbeschwerden, welche im Sitzen durch eine unpassende Einstellung des Rades, insbesondere bei langen Touren, typisch sind.
Die Sitzgestaltung mit den Trageelementen ist so optimal an die natürliche Körpergestalt angepasst, dass auch bei umfangreichen Touren noch ein angenehmes Fahrvergnügen gewährleistet ist. Während des Fahrens ist der gesamte Rücken- und Nackenbereich des Fahrers entlastet, seine Körperlage ist weitgehend sicher und stabil.
 
Die Voraussetzung dafür besteht in dem im Gegensatz zu herkömmlichen Rädern bei Liegerädern abgesenkten Schwerpunkt. Dies erweist sich als positiv, denn die Probleme des Überschlagens, des unsicheren Bremsens und des Aufprallens sind bei Liegerädern nicht so groß. Bemerkenswert bei Liegefahrrädern ist weiterhin, dass der obere Körperbereich des Fahrers optimal gestützt wird. Dies führt zu dem Effekt, dass die Übertragung der Trittkraft vom Fahrer auf das Rad durch einen wesentlich intensiveren Wirkungsgrad gekennzeichnet ist.
 
Für die technischen Ausführungen des Liegefahrrades ist es bedeutsam, dass sie sich in mehreren Aspekten voneinander unterscheiden. Dies betrifft ebenfalls die bauliche Konzeption. Aus diesem Grund werden die Liegefahrräder unterteilt in die sogenannten Langlieger, Kurzlieger und die Tieflieger. Hierin zeigt sich deutlich, dass immer die Position des Fahrers ausschlaggebend ist für die Bezeichnung, die Bauweise und den Typ des Liegefahrrades.
 
Außenseiter unter den Liegevelos sind die sogenannten Bauchlieger, das Sesselrad, ein als Semitieflieger und als vollverkleidete Modelle bezeichneten Versionen. Als Komfortvelos werden Liegefahrräder bezeichnet, welche auf Grund ihrer Bauweise den Liegedreirädern oder Liegetandems gleichen. Sie besitzen durch ihre eigenwilligen Konstruktionsarten ebenfalls spezielle Vor- und Nachteile.
 
Die Langlieger unter den Liegefahrrädern sind besonders dann zu bevorzugen, wenn enorm lange Distanzen bewältigt werden sollen. Vorteilhaft sind der minimale Widerstand des Windes gegen den Fahrer und die äußerst bequeme Liegehaltung. Die heute im Fachhandel angeboteten Liegefahrräder zeichnen sich durche eine hohe Verkehrssicherheit und eine hervorragende technische Ausrüstung aus.