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Gut gerüstet in eine Wochenend-Tour

Bild von admin

In heutiger Zeit muss alles schnell gehen, man fährt mit dem Auto in Urlaub, oder man fliegt mit dem Flugzeug an irgendein sonniges Ziel. Was vielen Menschen dadurch abhanden geht, ist die Schönheit des eigenen Landes. Diese kann auf jeden Fall mit einer Fahrradtour am Wochenende ausgeglichen werden.

Viele schöne Landschaften in Deutschland und den Nachbarländern bieten sich für eine Radtour in den Sommermonaten geradezu an.

Immer noch denken viele Menschen dass es mühsam ist, sich mit dem Fahrrad fortzubewegen und es lediglich eine Gehhilfe für den schnellen Einkauf in der Nachbarschaft ist. Heute sind die Fahrräder hightec und je nach Preislage aus Stahl oder Aluminium, mit Shimano – Gangschaltung bis zu 20 Gängen und mehr versehen. Scheibenbremsen und eine Vorderrad und Hinterradfederung gehören heute bei vielen Fahrrädern schon zum Standard.

 
Keine Frage, mit so einem modernen Fahrrad kann eine Radtour richtig Spaß machen und auch Steigungen bereiten dem Fahrrad in einem niedrigen Gang keine Probleme. Vor jeder Fahrt am Wochenende oder länger sollten jedoch Vorbereitungen getroffen werden, welche einem die Fahrt nicht vermiest, sondern sie zu einem Erlebnis werden lässt.
 

Wenn dann noch die Tourenplanung stimmt, mit entsprechenden Rad- Karten oder Navigationsgerät mit eingezeichneten Radwegen, wird die Radtour zu einem Erlebnis. Hilfreich ist auch das Internet, aus dem sich sehr interessante Radtouren zusammenstellen lassen.

Die Radkontrolle:

Der Luftdruck sollte geprüft und je nach Gepäck erhöht werden, inklusive einer Begutachtung des Profils. Eine Kontrolle der Ritzel und Spannung der Kette. Ein paar Tropfen Öl schaden nie. Die Beleuchtung sollte nicht nur brennen, sondern auch optimal eingestellt sein. Ist für eine längere Fahrt der Sattel zu hart, kann ein Gelbezug Abhilfe schaffen.
 
Werkzeug und Reparaturset für das Fahrrad:
Ein Flickzeugset, gibt es komplett mit allem was zum flicken eines Reifens nötig ist. Ein Fahrradschlüssel, ein so genannter Knochen in dem die Radmutterngrößen eingestanzt sind.
 
Ein Ventilset, eine Luftpumpe, ein Satz Glühbirnen für vorne und hinten, ein Patentschraubenzieher für Kreuz und Schlitzschrauben, ein Fahrrad Erste Hilfe- Set, sowie ein Bowdenzug für die Bremsanlage. Mit einer solchen Ausrüstung ist das Rad schon mal auf der sicheren Seite.
 
Gepäck für eine Wochendtour:
Um das Gepäck am Rad zu verstauen empfiehlt sich die Anschaffung einer Satteltasche, welche rechts und links über dem Gepäckträger liegt. Diese Taschen bieten gute Staumöglichkeiten und ein ausgewogenes Gewichtsverhältnis.
 
Handelt es sich um eine Campingtour, bietet der Handel kleine Zelte für zwei Personen und einem Gewicht von nur 1,5 Kg an. Diese Zelte bauen sich in einer Minute fast von selbst auf. Zwei Schaumstoffmatten als Unterlage, sowie je eine Decke oder ein Schlafsack. Die normalen Schlafsäcke sind allerdings sehr kompakt.
 
Es gibt ganz leichte Seidenschlafsäcke mit einem Minimum an Platzbedarf und dennoch sehr warm. Kochgeschirr ist Ermessenssache, wenn das Wochenende auf einem Campingplatz stattfindet, auf dem vom Kiosk bis zum Imbiss alles erhältlich ist.
 
Bekleidung:
Wichtig sind feste Schuhe und am besten eine Radlerhose. Jeans können wegen der Nähte im Schrittbereich zu Rötungen und wunden Stellen führen. Ein Regenumhang für das Fahrrad rundet die Gefahr eines plötzlichen Gewitters ab. Auf jeden Fall sollte ein Fahrradhelm zum Standard gehören.
 
Überhaupt bieten sich für eine Fahrradtour leichte Jacken und Pullis aus einem Fleesmaterial an. Pullover aus diesem Material sind sehr leicht, platzsparend aber dennoch sehr warm. Was an keinem Fahrrad fehlen sollte, ist eine Thermo- Trinkflasche mit einer Rahmenhalterung, denn eine Radtour macht durstig.