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Familientouren im Altmühltal

Bild von admin

 

Der Naturpark Altmühltal ist eine ideale Region für erholsame und interessante Radtouren mit der ganzen Familie. Auf einer Länge von 157 Kilometern führt der Altmühlradweg von Gunzenhausen nach Kehlheim. Er kann in mehreren Abschnitten befahren werden und lässt sich auch von Kindern problemlos bewältigen.
 
Radler passieren ursprüngliche Naturschönheiten und schmucke Städtchen. Wer ausgedehnte Touren unternehmen möchte, hat die Wahl aus zahlreichen gepflegten Unterkunftsmöglichkeiten.

Als idealer Ausgangspunkt, das Altmühltal von seiner schönsten Seite kennen zu lernen, bietet sich Eichstätt an. Über der Stadt am Fuße der Fränkischen Alb thront die imposante Willibaldsburg und bietet mit dem Jura-Museum und einer Ausstellung zur Ur- und Frühgeschichte interessante Besichtigungsmöglichkeiten.

 
Auch der Eichstätter Dom birgt kulturhistorisch bedeutsame Sehenswürdigkeiten. Dazu zählen der Pappenheiner Altar aus dem 15. Jahrhundert, sowie verschiedene Grabplatten und Glasmalereien. Im Informationszentrum Naturpark Altmühltal können sich Familien auf ihre Radtour durch die Region einstimmen.

Südöstlich von Eichstätt gelangen Radler nach Hofstetten, wo sich das Jura-Bauernhofmuseum befindet. Familien erhalten anhand alter Einrichtungs- und Arbeitsgeräte einen Einblick in die altfränkische Lebensweise.

 
Eine weitere spannende Tour führt zum Römerkastell Pfünz, östlich von Eichstätt. Die Anlage entstand im 1. Jahrhundert. Das Nordtor und ein Eckturm wurden originalgetreu rekonstruiert. Entlang des Römer Lehrpfades erfahren Familien viel Wissenswertes über die Errichtung und Bedeutung des Kastells.

Nun ist es an der Zeit, Eichstätt hinter sich zu lassen und vorbei an schroffen Felshängen, Pappeln, Weiden und Schilf in das ursprüngliche Herz des Altmühltals vorzudringen. Erstes Etappenziel ist Solnhofen. Das Gebiet ist durch den Abbau von Jurakalk bekannt und mit etwas Glück lassen sich am Wegesrand eindrucksvolle Fossilien finden. Einer Flussschleife folgend erreicht man Pappenheim. Der Luftkurort verfügt über eine gotische Stadtkirche und die Überreste der Stammburg der Pappenheimer Grafen. Auf dem Burgberg kann ein Jagdmuseum besucht werden.

Lohnenswert ist es nun, einen Abstecher in nördliche Richtung zu unternehmen. Das Städtchen Weißenburg kennzeichnet seine noch intakte mittelalterliche Stadtbefestigung. Mit dem spätgotischen Rathaus, dem Deutschordensschloss oder der Pfarrkirche St. Andreas verfügt Weißenburg über sehenswerte Bauten. Im Römermuseum können Familien eine Reise in die Geschichte antreten.

Schlossruinen erinnern in Treuchtlingen an die Ritterzeit. Der weitläufige Kurpark ist auch mit dem Rad befahrbar. Am Wegesrand lassen sich vielfältige Skulpturen entdecken. In der Altmühltherme tanken Familien neue Kraft für die weitere Tour.

 
Mit Gunzenhausen ist das nördliche Tor des Altmühltals erreicht. In der barocken Altstadt lohnt das Heimatmuseum den Besuch. Im Burgstallwald können die Reste der Befestigungsanlage Limes besichtigt werden. Am Altmühlsee erholen sich Familien von ihrer Radtour durch das Altmühltal. An grauen Tagen sorgt das Solebad Juramare für ungetrübten Badespaß.