slideshow 1 slideshow 2 slideshow 3 slideshow 4 slideshow 5 slideshow 6 slideshow 7 slideshow 8 slideshow 9 slideshow 10 slideshow 11 slideshow 12 slideshow 13 slideshow 14 slideshow 15 slideshow 16 slideshow 17 slideshow 18 slideshow 19 slideshow 20 slideshow 21 slideshow 22 slideshow 23 slideshow 24 slideshow 25 slideshow 26 slideshow 27 slideshow 28

Fahrradfahren + GPS

Bild von admin

Ob Mountain-Biker oder Tourenfahrer – wer hat sich noch nicht gefragt, wo er denn gerade ist oder in welche Richtung es weitergeht?

Zu GPSlosen-Zeiten war die Papierkarte das Mittel, sich nicht heillos in den Weiten des jeweiligen Landes zu verirren. Der doch unbequeme Lenkerkartenhalter oder das Anhalten und Herumkramen in Papierkarten gehört der Vergangenheit an. Diese Zeiten sind vorbei! Radfahrer aller Länder haben sich mit Hilfe der mobilen GPS-Systeme und intelligenter Lösungen zum Finden von gesetzten Zielen vereinigt.

So, wie Sie Wert auf das (anlassgerechte)Fahrrad legen, mit dem Sie unterwegs sind, ist es auch fast ein „Muss“, sich über die guten oder weniger geeigneten GPS-Systeme zu informieren, Was können diese – woran mangelt es?

Eindeutige Pluspunkte sind: gute Routen- und Streckenvorausplanung. Wiederfinden von markanten Streckenpunkten, auch Übernachtungsmöglichkeiten, Gaststätten etc., die Dokumentation der gefahrenen Strecke und nicht zuletzt die Lokalisation Ihres jeweiligen Standpunktes und der Planung der Rückfahrt.

Einige GPS Systeme arbeiten nur mit den vektorisierten Karten der Gerätehersteller, die weniger detailgetreue Information liefern und nicht kompatibel sind für die topografischen Karten der Landesvermessungsämter. (Magicmaps) Wenn Sie Wert auf wirklich gute Karten für Geländefahrten legen, wäre z.B. ein Pocket PC oder auch ein Autonavigationsgerät eine Lösung.

Ein weiterer Vorteil bei GPS Geräten ist deren Robustheit für Wind- oder Wetterbedingungen. Die Gehäuse sind stoßfest und überstehen auch mal einen Fall zu Boden.

In der Regel genügt ein günstiges GPS Gerät. Die Laufzeiten sind ausreichend – die Speicherkapazität ist zufriedenstellend und bereitet auch bei längeren Touren keine Probleme.

Die günstigeren GPS Geräte zeigen Ihre Tour als Linie. Bewegen Sie sich von der Linie weg – ist klar … eine Korrektur muss erfolgen.  Die Möglichkeiten, über eine Tourenplanersoftware Ihre eigene Route zu erstellen oder individuelle Routen durch Tourenportale zu finden und auf das Gerät zu laden sind gegeben.

Auch PDA`s oder Smartphones lassen gut aufrüsten. Hier ist allerdings die Akkulaufzeit nicht ausreichend, sodass unter Umständen bei längeren Touren sich die Notwendigkeit eines Notladegerätes über USB ergibt – allerdings ist der Fahrradfahrer hier von keiner Steckdose abhängig und bleibt auch mobil.

Die „Oberklasse“ der Navigations-Geräte kann deutlich mehr und das macht sich naturgemäß im Anschaffungspreis deutlich. Nachteile hier sind unter anderem die manchmal (Zeit) aufwändige Einarbeitung in die Bedienung des Gerätes. Kein Satellitenempfang bei älteren Chipmodellen in bestimmten Landbereichen, wie dichte Wälder oder Schluchten etc. (die neuesten Chipsätze sind besser gerüstet).

Die Ausrüstung mit Pixel- bzw. Rasterkarten ist für detailgetreue Wiedergabe einer Route von Vorteil. Einfache Handhabung der Karteneinspeisung über SD-Karten oder die schnelle Planung einer Route über den Joystick – GPS hat nun auch den Fahrradfahrer auf zuverlässige und komfortable Wegfindung gebracht. GPS sei Dank!