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Bulgarien mit dem Rad entdecken

Bild von admin

In Bulgarien hat das Fahrrad nicht nur die Stadt erobert, sondern auch das Land, deswegen werden in Bulgarien vermehrt Radwege ausgebaut. Ausgebaute Radwege führen somit zu entlegenen, gottverlassenen Dörfer welche in malerischen Tälern liegen. Ein Urlaub in Bulgarien mit dem Fahrrad bietet ganz neue Möglichkeiten Land und Leute, die heimische Kultur und Traditionen kennen zu lernen.

Die Stiftung „Öko-Gemeinschaft“ setzt sich für den Ausbau von Radwegen und beschildert seit zwei Jahren neu angelegte Fahrradwege in ganz Bulgarien.  Viele Fahrradwege sind mittlerweile schon ausgebaut und so gibt es einige Strecken auf der man die reizvolle Gegend Bulgariens erkunden kann.

Der Trans-Rhodon-Radweg, im Süden, ist ausgesprochen abwechslungsreich und bietet Strecken mit lang gezogenen Kurven in schönen Waldstücken, sowie recht steile Bergetappen durch tiefe Schluchten. Die ausgeschilderten Wege durch das Rhodon-Gebirge liegen am Länderdreieck zwischen Bulgarien, Griechenland und der Türkei. Unterschiedliche Schwierigkeitsgrade der Strecken machen den Trans-Rhodopen-Radweg besonders reizvoll und so bietet die Gegend Strecken, für jeden Biker, mit dem richtigen Schwierigkeitsgrad.

Das „Gebiet des rotbraunes Flusses“, so lautet die Übersetzung  der Rhodopen, liegt zu 83 % im Süden Bulgariens. In den östlichen Rhodopen findet man vorherrschend Buchen- und Eichenwälder vor. Im den höheren westlichen Rhodopen wachsen dagegen Nadelwälder. Größere Städte um die Rhodopen herum sind Batak, Kardschali, Peschtera, Smolian und Welingrad.

Zahlreiche Höhlen und tief eingeschnittene Schluchten kennzeichnen die Rhodopen und laden zum Erkunden ein.

Neben den Rhodopen lädt auch der äußere Südosten Bulgariens zum Fahrradfahren ein. Das Strandscha-Gebirge grenzt im Osten ans Schwarze Meer und im Süden an die Türkei. Die Gegend gehörte früher zur bewachten Grenzzone und war deswegen unzugänglich. Heute ist die Gegend mit 1100 m² der größte Naturpark des Landes, ein reizvolles Gebiet für alle Naturliebhaber und dank der neuen Fahrradwege auch für Radler äußerst interessant.

Das Strandscha-Gebirge bezaubert durch seine einzigartige und wertvolle Flora und Fauna.

Der Fahrradweg „Marina reka“ ist der ideale Weg um die Gegend mit dem Rad zu erkunden. Nahe des malerischen Dorfes Bulgari beginnt dieser Radweg und schlängelt sich dann durch naturbelassene Wälder, inmitten des Gebirges.
Durch die schattigen Wälder, lässt sich die Strecke auch an heißen Sommertagen ideal befahren. Das besondere an dem Radweg ist, dass man Pflanzen bewundern kann, welche die Eiszeit überlebt haben. Hirsche, Rehe und Wildschweine durchstreifen das Gebiet, so dass man mit Glück das ein oder andere Tier des Waldes ausmachen kann.

Desweiteren zeugen zahlreiche archäologische Funde im ganzen Gebirge von alten Kulturen aus der Jungsteinzeit und Bronzezeit. Die Strandscha ist Heimat der Nestinari, Feuertänzer.

In dem oben genannten Dorf Balgari findet alljährlich ein Feuerfest statt, mit welchem böse Geister verjagt werden sollen.

Wenn man also über einen Radurlaub nachdenkt, sollte Bulgarien, mit seiner reizvollen Landschaft, auf jeden Fall eine Überlegung wert sein.