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Abenteuer Brasilien

Bild von admin

 

Brasilien (Brasil auf Portugiesisch) ist mit seinen 191 Millionen Einwohnern der fünft bevölkerungsreichste Staat der Welt und nimmt mit seiner Größe 47 % des Kontinents ein. Darüber hinaus teilt sich Brasilien mit jedem Land außer Chile eine Staatsgrenze.
 
Der Name des Landes ist auf die Kolonialzeit zurück zu führen und hat mit der damals in rauen Mengen vorkommenden Brasil-Baumart zu tun. Durch seine leuchtend rote Rinde (die zur Färbung verwendet wurde) nach dem Schneiden der Bäume wurde ihm der Name „Brasil“ gegeben, die so viel bedeutet wie „glutartig“.
 
In Brasilien findet man hauptsächlich durch Regenwälder und den Amazonas geprägte Landschaften. Das Klima ist, bis auf den südlicheren Teil (subtropisch), durchweg tropisch und immer sehr warm, ohne Schwankungen mit den Jahreszeiten. Im Amazonas Gebiet gibt es sehr viel Niederschlag und es herrscht ein sehr feuchtes Klima. Im Norden gibt es durchaus Regionen, die Wüsten ähnlich sind und wo lange dürre Perioden herrschen.
 
Die beste Reisezeit ist der Frühling und der Herbst (März bis Mai und September bis November).
 
Bedingt durch die Größe Brasiliens, beschränken wir uns auf eine Region, die sehr viel deutschen Einfluss bekommen hat und in der es eine relativ gut vorgeplante Fahrradrouter gibt. Es handelt sich hierbei um den Radweg „Circuito Vale Europeo“, der in Santa Catarina liegt.
 
Santa Catarina liegt ca. 170 km von Florianópolis. In Florianópolis gibt es einen Flughafen, auf dem man anreisen kann, wenn man von Sao Paulo aus einen entsprechenden Flug gefunden hat. Eine Überfahrt mit dem Bus oder Auto kann von dort aus begonnen werden.
Die einzelnen Etappen lassen sich grob wie folgt einordnen:
  • Etappe 1, Timbó – Pomerode, 45km
  • Etappe 2: Pomerode – Indaial, 40,1 km
  • Etappe 3: Indaial – Rodeio, 26,9 km
  • Etappe 4: Rodeio – Doutor Pedrinho, 41,1 km
  • Etappe 5: Doutor Pedrinho – Alto Cedros, 40 km
  • Etappe 6: Alto Cedros – Palmeiras, 41 km
  • Etappe 7: Palmeiras – Timbó, 53 km
Durch eigene Reiseplanung und Tourenplanung, kann man die Touren natürlich sehr variieren. Es ist auch teilweise sehr empfehlenswert mal einen Abstecher von ein paar Kilometern oder vielleicht ein paar Tagen zu unternehmen, weil man einfach eine einzigartige Natur vor findet.
 
Durch die starke Bevölkerung von deutschen, italienischen und polnischen Einwanderern, sprechen hier viele Leute sogar Deutsch. Daher wird auch das Tal Vale Europeu, Europäisches Tal, so genannt. Man findet auch einen alten Zeitgefährten wieder, den der ein oder andere vielleicht selber mal bewegt hat, der gute alte VW Käfer, dort bekannt unter dem Namen „Fusca oder Fusquinha“.
 
Nach dem Streckenstart, fährt man gar nicht lange und man entdeckt die ersten Häuser und Bauten, die ziemlich an Deutschland erinnern. Auch das ein oder andere Schild mit „Brauerei XX“ macht einen stutzig. Das kleine Städtchen heißt Pomerode und beherbergt nicht weniger als 14 Brauereien. Dort findet auch das jährliche Pommeranerfest statt, was mit viel Bier und bayrischer Musik gefeiert wird.
 
Nachdem man die Stadt hinter sich gelassen hat, fährt man weiterhin auf Feldwegen die Strecke ab und durchfährt einzigartige Natur. Hier und da findest sich wieder ein Einsiedlerhof und die ein oder andere Überraschung bietet die Strecke auch. Einkehrmöglichkeiten sind an jeder der Tagesziele vorhanden und wunderschön gelegen. Man muss es eigentlich selber erlebt und gefahren sein, um zu beschreiben wie es ist. Durch einige Abstecher zu einigen der vielen Wasserfälle, kann man seine Tour individuell und schön ausgestalten und erweitern.
 
Gut geplant und mit der richtigen Ausrüstung, wird die Tour ein Erlebnis, welches Sie nie vergessen werden!