slideshow 1 slideshow 2 slideshow 3 slideshow 4 slideshow 5 slideshow 6 slideshow 7 slideshow 8 slideshow 9 slideshow 10 slideshow 11 slideshow 12 slideshow 13 slideshow 14 slideshow 15 slideshow 16 slideshow 17 slideshow 18 slideshow 19 slideshow 20 slideshow 21 slideshow 22 slideshow 23 slideshow 24 slideshow 25 slideshow 26 slideshow 27 slideshow 28

Tipps zum Schutz vor Langfingern

Bild von admin

 

Dass Fahrräder gerne und häufig geklaut werden, ist für viele heute fast so selbstverständlich wie das Amen in der Kirche. Dieser Umstand liegt vor allem an dem hohen erzielbaren Gewinn, den teure Mountainbikes oder Rennräder für potentielle Langfinger besitzen.

 
Durch vergleichsweise niedriges Risiko und bester Zugänglichkeit auf öffentlichen Straßen werden sie deshalb sehr häufig Zielscheibe von professionellen Dieben. Daneben gibt es aber auch viele jener Zeitgenossen, welche nur gelegentlich einen fahrbaren Untersatz für den Heimweg von der Kneipe benötigen, und sich damit gerne das nächstgelegene unzureichend gesicherte Fahrrad aneignen. So finden deshalb auch häufig nicht sehr wertvolle Räder, von denen man nie davon ausgehen würde, dass sich dafür jemand interessiert, einen neuen Besitzer.
 
Das Abfinden mit der Tatsache, dass Fahrräder geklaut werden, muss aber nicht sein, denn wir haben einige Tipps für Sie, wie man den Langfingern einen Riegel vorschieben kann.
Zunächst ist also wichtig festzustellen, dass es zwei unterschiedliche Gruppen von Fahrraddieben gibt, vor denen es sich unterschiedlich zu schützen gilt.
 
Zum einen die professionellen Langfinger, welche den Fahrradklau sozusagen erwerbsmäßig betreiben und auch mit entsprechenden Werkzeugen und Fertigkeiten ausgestattet sind, und zum anderen die Gelegenheitsdiebe, welche einfach zuschlagen, wenn ein Fahrrad nicht oder nur ungenügend abgesperrt ist.
Gegen letztere kann man sich schon mit einem einfachen Bügel- oder Kettenschloss schützen doch gegen Profis sind mehr Schutzmaßnahmen notwendig.
 
Denn eines vorweg, prinzipiell kann ein jedes Fahrradschloss geknackt werden, entscheidend sind die Zeit und der Aufwand die ein professioneller Dieb dafür aufbringen muss. Er wird dabei immer abschätzen, ob das Risiko erwischt zu werden im Verhältnis zur potentiellen Beute lohnend für Ihn ist.
 
Deshalb ist es für teure Fahrräder unabdingbar, diese auch durch ein hochwertiges Schloss mit einer hohen Sicherheitsstufe ab mindestens 10 zu sichern. Eine einfache Faustregel lautet, geben Sie ruhig bis zu 10 Prozent des Wertes ihres Fahrrads auch für die Anschaffung eines Schlosses aus.
 
Aber auch andere Faktoren beeinflussen das Risiko-Gewinn-Verhältnis maßgeblich, und sollten daher beachtet werden:
  • Schießen Sie Ihr Fahrrad immer an einem festen stabilen Gegenstand, wie beispielsweise einen Laternenpfahl oder einen einbetonierten Fahrradständer an. Die Sicherung eines Laufrads mit dem Rahmen reicht nicht aus, da das Fahrrad einfach davon getragen werden kann. Achten Sie dabei, darauf dass der Ständer oder der Gegenstand nicht zerstört oder durch Schrauben gelöst werden kann, sonst verschwindet er einfach mit Ihrem Fahrrad.
  • Achten Sie darauf, wo Sie Ihr Rad abstellen. Erhöhte Gefahr herrscht vor allem in Innenstädten und am Uni-Campus. Besonders an Orten, wo die Diebe davon ausgehen, können dass der Besitzer des Rades für einen bestimmten Zeitraum abgelenkt ist. Zum Beispiel: Vor dem Kino, dem Vorlesungssaal oder der Mensa. Stellen Sie das Rad am besten in einem, auch nachts gut ausgeleuchtetem Bereich ab, wo viele Passanten vorbei kommen.
  • Sperren Sie ihr Rad nicht immer an der gleichen Stelle ab, dies erhöht die Aufmerksamkeit von Langfingern. Wenn möglich, wechseln Sie öfters den Standort.
  • Sichern Sie auch die Komponenten des Fahrrads, wie Laufräder, Federgabel oder Bremsen, wenn wertvoll mit einem zusätzlichen Stahlkabel, denn auch diese erzielen einen hohen Verkaufswert und sind daher häufig Diebesbeute.
  • Die Verwendung eines zweiten Schlosses, erhöht die Sicherheit doppelt, da der Dieb mehr Zeit benötigt. Meist ist er auch nur mit einem bestimmten Werkzeug ausgestattet, zwei unterschiedliche Schließsysteme verringern somit auch die Angriffswahrscheinlichkeit.
  • Positionieren Sie das Schloss niedrig (in etwa auf Kniehöhe) und so, dass das Schlüsselloch nach unten zeigt um das Hantieren mit Werkzeugen zu erschweren.
  • Bevor Sie Ihr Fahrrad verlassen, prüfen Sie nochmal ob Sie es auch richtig gesichert haben, und nicht versehentlich ins Leere abschließen.
  • Absolute Sicherheit vor Profi-Dieben gibt es nicht! Wenn die oben genannten Risikofaktoren nicht ausgeschlossen werden können, und Sie in einer Stadt mit hoher Diebeskriminalität wohnen, dann hilft womöglich auf Dauer nur sich ein günstiges Stadtrad anzuschaffen, welches für Profi-Diebe uninteressant ist.