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Schwergewichte

 

Kräftige Männer oder aber auch groß gewachsene Männer bringen heutzutage locker 100 Kilo auf die Waage. Standardräder sind für sie meistens die falsche Wahl, denn ihnen fehlt die nötige Stabilität.
 
Das Fahrradgewicht spielt heutzutage eine immer wichtigere Rolle. Die Kunden wollen immer leichtere Fahrräder, um mehr Fahrspaß zu haben und auch um einen Vorteil am Berg zu haben. Doch dieses leichte Gewicht bringt auch Stabilitätseinbußen mit sich.
 
Einige Hersteller schreiben in ihre Bedienungsanleitungen eine Maximalzuladungs-Angabe. Diese ist dann verbindlich. Bedeutet die Hersteller müssen ihre Fahrräder auf dieses Gewicht testen und geben dafür eine Haltbarkeitsgarantie. Doch in den meisten Bedienungsanleitungen findet man keine Angabe über eine solche Maximalzuladung.
 
Dann gilt in Deutschland die Mindestanforderung DIN79100. In dieser Norm steht, dass Fahrräder eine 100 Kilo Last vertragen müssen. Auch ein Fehlgebrauch von 20% muss vom Hersteller einberechnet werden. Bedeutet also ein Gewicht von 120 Kilo. Da ist bei vielen Standardrädern schon beim Fahrrad Schluss.
 
Schwere Radfahrer sollten also zu allererst in die Bedienungsanleitung schauen. Sollte dort keine Gewichtsangabe stehen, so gilt der nächste blick der DIN Norm. Ist hier eine DIN Plus sehr gut, da diese ein Gewicht von 140 Kilo beinhaltet. Mit einem richtigen Fahrstil kann man dem Fahrrad viele Belastungen nehmen.
 

Tipps

 
Ab 85 Kilo: Schon ab diesem Gewicht beginnt der Schwerlast-Bereich bei einem Fahrrad. Ein Reisegepäck bringt zusätzlich noch einmal 30 Kilo aufs Rad. Deswegen sollte man schon vor dem Kauf eines Fahrrads auf die folgenden Punkte achten:
 
Starrgabel statt Federgabel: Federgabeln sind in der Regel nur für Belastungen bis knapp 100 Kilo ausgelegt. Die Lager und Buchsen in diesen Federungen verschleißen sehr schnell. Starrgabeln hingegen bieten mehr Lenkpräzision und eine höhere Dauerbelastbarkeit.
 
Ahead-Vorbau statt Schaftklemmung: Ahead- Vorbauten sind stabiler, weil das Ahead-System den Gabelschaft außen umfasst. Die üblichen Verstellbauten mit Innenklemmungen sollten vermieden werden. Verwenden sie nur Vorbau-Kombinationen, deren Passungen aufeinander abgestimmt sind. Das fördert den Kraftfluss in den Bauteilen.
 
Breite Reifen: Ein breiterer Reifen sorgt für eine Bessere Lastverteilung. Ab einer Breite von 40mm kommen sie mit einen Druck von 5 Bar auskommen. Dies bringt einen höheren Abroll-Komfort und eine breitere Bodenkontaktfläche.
 
Stabile Laufräder: Ein gutes und stabiles Laufrad sollte mindestens 36 Speichen haben. Der Nippelsitz in der Felge sollte geöst sein, um hohe Zugkräftebesser zu verteilen.
 
Wirksamere Bremsen: Die Bremsen der Magura Reihe bieten eine sehr hohe Wirksamkeit. Diese ist besonders beim schweren Fahren sehr wichtig, da Standard oder Billigbremsen nicht auf diese Lasten ausgelegt sind.
 
Federung: Sollten sie überhaupt eine Federung wollen oder brauchen, so müssen sie besonders hier aufpassen. Achten sie darauf, dass die Federung ihr Körpergewicht einstellbar ist. Die wenigsten Federungen funktionieren bei einem Gewicht über 100 Kilo.
 
Stabile Sattelstützen: Bei Sattelstützen sollten sie auf eine Zweischrauben-sSattelklemmungen. Gerade bei diesen Verbindungen wirken bei schweren Menschen besonders hohe Lastspitzen. Dementsprechend muss diese Verbindung extrem stabil sein.
 
Wenn sie selber schrauben möchten: Hierbei ist es ganz wichtig, dass sie die Herstellerangaben zu den Drehmomentangaben der einzelnen Bauteile einhalten. Diese stehen in der Bedienungsanleitung oder aufgedruckt an den entsprechenden Stellen. Teile mit Rissen tauschen sie bitte sofort aus.
 

 

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