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Kulinarische Fahrradtouren

Mit dem Fahrrad unterwegs sein heißt, Land und Leute besser kennenzulernen und auch die Region lässt sich so viel schöner erkunden. Aber wie kann man die Region noch besser erleben, als „nur“ mit dem Fahrrad übers Land zu fahren? Auf dem kulinarischen Wege. Man verbindet die Erlebnisse des Urlaubs mit den Traditionen der jeweiligen Region.
Wir stellen Ihnen hier die schönsten kulinarischen Fahrradtouren vor. 

Bornholm (Dänemark)

Auf der dänischen Ostseeinsel können die Radler auf zwei Routen die kulinarische Seite von Bornholm kennenlernen. Beide Routen führen an Lebensmittelhersteller, Restaurants und Läden vorbei, die einen Einblick in die kulinarische Kultur vermitteln.
 
Die erste Strecke ist 24 km lang und führt von Gudhjem an der Nordküste über Østermarie nach Svaneke. Auf dieser Tour können Sie elf Unternehmen besichtigen. Unter anderem eine alte Mühle (Skafferiet Gudjem Mølle), eine Karamelfabrik, einer Räucherei und vielem mehr.
Zu beachten ist, dass die Strasse Brøddegade in Gudhjem steil Richtung Hafen runter führt und es somit verboten ist mit dem Fahrrad bergab zu fahren.
 
Die zweite Strecke ist 31 km lang und führt von Nexø über Snogebæk und Øster SømarkennachAakirkeby. Auf der zweiten Tour können sie insgesamt acht Unternehmen besichtigen, unter anderem die Bornholmske Spritfabrik wo Aquavit und die örtliche Spezialität „Honning Syp“ hergestellt wird und Vingården Lille Gadegård, dem wohl größten Weinanbaugebiet Dänemarks mit etwa 2,9 ha Fläche. Hergestellt werden dort Rotwein, Liköre und auch Bornholmer Whiskey.
 

Heidelandschaft bei Celle (geführt und kostenpflichtig)

In der Heidelandschaft rund um Müden (Örtze) werden Spezialitäten der Region gezeigt. Von derHeidschnucke über den bekannten Honig bis hin zur Topinambur. Auf der Tour erfahren Sie alles wissenswerte über die dort hergestellten Produkte und Wissenswertes über die Heidebauernwirtschaft. Besucht werden auf der 4-5 stündigen Tour unter anderem eine Imkerei und ein Heidschnuckenhof. Außerdem wird auch ein Steinbackofen besichtigt.
 
An einem lauschigen Plätzchen werden bei einem Picknick die kulinarischen Spezialitäten probiert.
Die geführte Tour mit einer Dauer von etwa vier bis fünf Stunden kostet pro Person 14 € und zudem können auch Leihräder gebucht werden. 

Baden zwischen Ortenau und Markgräfler Land (geführt und kostenpflichtig)

Bekannt ist die Region für beste Weine, kulinarische Künste und natürlich auch wegen der Sonne. Schließlich heißt die Region zwischen Kaiserstuhl und schweizer Grenze nicht umsonst „Toskana Deutschlands“. Aber was gibt es schöneres, als die Region und ihre Besonderheiten mit dem Rad zu erleben. Eine geführte siebentägige Tour von Oberkirch bis nach Müllheim entführt Sie in die badische Küche und ins badische Leben.
 
Am ersten Tag werden Sie im Romantik-Hotel „Zur Oberen Linde“ in Oberkirch begrüßt. Mit seinen 902 Brennereien trägt der Ort auch den Beinamen „Hauptstadt der Schnapsbrenner“. Eine kurze Radtour (8km) führt Sie in die Obstgärten, wo Sie in der Destillerie „Unter Heuberg“ in die Kunst des Schnapsbrennens eingeweiht werden.
 
Der zweite Tag beginnt mit einer 48km langen Radtour von Oberkirch nach Reichenbach.
Durch Obstwiesen fahrend erreichen Sie Offenburg in der Rheinebene, wo Sie ein Picknick am Lauf der Kinzig (sie trennt den Nordschwarzwald vom Südschwarzwald) machen. Sie erreichen danach die mittelalterliche Reichsstadt Gengenbach. Von dort aus geht es an den typischen Bauernhöfen des Schwarzwaldes vorbei bis Sie ins Schuttertal kommen, wo sie im Hotel Adler in Reichenbach übernachten und speisen werden. Die Küche ist mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet.
 
Der dritte Tag (68km) führt sie bis nach Ihringen. Über Lahr erreichen sie das Naturschutzgebiet Taubergiessen. Eine 90minütige Kahnfahrt zeigt Ihnen die Auenwälder des Altrheins und vermittelt so einen Blick in die Vergangenheit, nämlich bis dahin, wo der Mensch begann den Flusslauf zu begradigen. Die kommenden zwei Nächte verbringen Sie im Hotel „Bräutigam“ in Ihringen.
 
Am vierten Tag steht ein Ausflug nach Freiburg auf dem Programm wo Sie das berühmte Münster und die wunderschöne Innenstadt besichtigen werden. Danach haben Sie die Möglichkeit mit dem Fahrrad oder mit der Kaiserstuhlbahn nach Ihringen zu fahren. Denn in Ihringen werden sie auf dem Weingut von Dr. Heger erwartet, wo Sie eine Weinprobe durchführen. Danach geht es in den „Schwarzen Adler“ in Vogtsburg-Oberbergen, wo Sie zu Abend essen.
 
Am fünften Tag führt Sie die 46km lange Etappe von Ihringen nach Müllheim wo Ihr erstes Tagesziel in Breisach ist. Danach geht es entlang des Rheins bis sie die Badische Weinstrasse erreichen die nach Staufen wird, die berühmte Fausstadt, die aber in letzter Zeit aufgrund eines Geothermieprojekts traurige Bekanntheit erlangte. Weiter der Badischen Weinstrasse folgend erreichen sie Müllheim, einem kleinen Städtchen am Rande des Südschwarzwald, von wo man aus einen schönen Blick über die Rheinebene hat. In der „Alten Post“ werden Sie zwei Nächte verbringen.
 
Am sechsten Tag führt Sie eine Teilstrecke nach Badenweiler, einem bekannten Kurort, der schon zu Römerzeiten bekannt war unter dem Namen Aquae Villae. Danach führt eine 150 minütige Wanderung durch das Klemmtal bis zum Nonnenmattweihe. Am Nachmittag geht’s wieder zurück nach Müllheim.
Am siebenten Tag endet nach dem Frühstück die kulinarisch-kulturelle Reise durch Südbaden. Mit dem Zug geht’s wieder zurück nach Oberkirch, sofern Sie die Anreise mit Auto angetreten sind.
 
Die Radstrecke ist nicht sehr anspruchsvoll, da die meiste Zeit in der Oberrheinebene gefahren wird. Einzig bei der Besichtigung der Dörfer entlang der Badischen Weinstrasse und dem Kaiserstuhl sind Steigungen zu erwarten, die jedoch im Bereich der normalen Kondition liegen.
 
Die Kosten belaufen sich auf 1.190€ p.P. im Doppelzimmer für die Woche. Die Leistungen ergeben sich wie folgt – 6 Übernachtungen mit Frühstück im Hotel (1x 4-Sterne, 4x 3-Sterne-Superior und 1x 3-Sterne), sowie 6x Abendessen, Edelbrand – und Weinprobe, Eintrittsgelder und Führungen und eine Kahnfahrt auf dem Altrhein. 

Käseroute in Nordrhein-Westfalen

Inzwischen 26 Mitglieder stark haben anfangs 14 Käsereien die Käseroute NRW ins Leben gerufen.
Überall in NRW verteilt können Sie bei den insgesamt 26 Mitglieder, die offiziell mit einem Qualitätslabel ausgezeichnet sind alles rund um das Thema Käse erfahren.
 
Wenn Sie die Käsereien per Fahrrad entdecken wollen, ist es empfehlenswert im Süden bei Bonn anzufangen, wo Sie alles wissenswerte über Produktion während einer Führung bei einer der vielen Käsereien erfahren oder genießen Sie die Gastfreundschaft, wenn Sie bei einem Hofcafé oder im Gasthof einkehren. Serviert werden natürlich Käsespezialitäten.
Die Routenplanung liegt ganz bei Ihnen, wieviele Käsereien Sie besuchen möchten und natürlich wieviel Zeit Sie im Gepäck haben.
 
Eine Liste zu allen Käsereien finden sie auf der Internetseite:
www.kaeseroute-nrw.de/hoefe/index.htm
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