slideshow 1 slideshow 2 slideshow 3 slideshow 4 slideshow 5 slideshow 6 slideshow 7 slideshow 8 slideshow 9 slideshow 10 slideshow 11 slideshow 12 slideshow 13 slideshow 14 slideshow 15 slideshow 16 slideshow 17 slideshow 18 slideshow 19 slideshow 20 slideshow 21 slideshow 22 slideshow 23 slideshow 24 slideshow 25 slideshow 26 slideshow 27 slideshow 28

Kaufberatung - Tipps zum Fahrradkauf

Wenn der Entschluss feststeht, dass ein neues Fahrrad ins Haus kommen soll, so kommen auch die ersten Fragen. Hier möchten wir ihnen helfen ihr optimales Rad zu finden.

 

 

Die wichtigsten Regeln

  1. Bei der Wahl ihres Fahrradshops sollten Sie sichergehen, dass der Shop und seine Mitarbeiter nicht nur einfach Fahrräder verkaufen, sondern ihnen auch mit individueller Beratung  zur Seite stehen und ihnen hilfreiche Tipps geben wenn sie einmal eine Frage haben.
  2. Sie sollten nicht zu Stoßzeiten in den Laden gehen. Gute Verkäufer beraten jedoch jeden Kunden individuell und ohne Zeitdruck. Wenn es also einmal länger dauert bevor Sie dran sind, dann freuen Sie sich, da Sie wissen ihr Verkäufer wird sie ausgiebig beraten.
  3. Bevor Sie in den Laden gehen, sollten Sie sich über ihre Bedürfnisse im Klaren werden. Wofür brauchen Sie ihr Fahrrad? Wie oft nutzen sie es? Was wollen Sie ausgeben?
  4. Ein guter Händler geht auf ihre Bedürfnisse ein. Wenn Sie einen anderen Sattel oder einen anderen Lenker möchten, äußern Sie ihren Wunsch und man wird ihnen bestimmt helfen. Auch Testfahrten sollte ihnen ein Händler gewähren.
  5. Das wichtigste liegt im Detail. Schauen Sie sich das Rad genau an. Je weniger Kurven die Zugverlegung hat, desto besser ist sie. Auch clevere Lösungen von Problemen sprechen für ein gutes Rad.
  6. Sparen Sie nicht zu viel. Wenn Sie mehr Geld ausgeben, werden alle Bestandteile ihres Rades besser und die Gesamtqualität steigt.
  7. Wie oben erwähnt, sollten Sie die Probefahrt nutzen. Nur ihre Erfahrung sagt ihnen, ob sich das Rad für Sie eignet.
  8. Halten Sie sich fern von Sonderangeboten aus Baumärkten etc. Diese Angebote mögen zwar günstig sein, jedoch erfüllen Sie meistens die individuellen Anforderungen fast nicht oder gar nicht.
  9. Menge ist nicht immer alles. Unnötige Zusatzteile machen ihr Fahrrad nur unnötig schwer. Besonders Bergauf ist das lästig. Je leichter ein Rad desto größer ist der Fahrspaß.

Die verschiedenen Preisbereiche

499 Euro- Die ist die unterste Grenze für ein funktionierendes Rad. Wenn Händler günstigere Fahrräder anbieten, sind diese meist reduziert. Generell sollte man von Baumarktfahrrädern die Finger lassen.

699 Euro-Hier beginnen akzeptable Fahrräder. Bei der Ausstattung und dem Gewicht müssen Einschränkungen akzeptiert werden. Die Beleuchtung und andere Komponenten sind von minderer Qualität.

1000 Euro- Dies sind solide Fahrräder und ideal für den Alltagsgebrauch geeignet. Vielfahrer sollten sich allerdings im höheren Preisbereich orientieren.

1200 Euro- Die Komponenten sind robust, langlebig und auf dem neusten Stand der Technik. Für Spezialwünsche müssen sie sich jedoch noch höher orientieren.

1500 Euro- Dies könnte ihr Rad fürs Leben sein. Wenn sie keine speziellen Anforderungen oder Touren haben, sind sie mit einem Rad in dieser Preisklasse optimal bedient.

Über 2000 Euro- Dies ist der Bereich für alle die im Radfahren mehr als ein Hobby sehen. In diesem Bereich bekommen sie Maßanfertigungen und Sonderwünsche. Alles ist möglich.

Das Stadtrad

Immer mehr Menschen nutzen heutzutage in der Stadt das Fahrrad. Tendenz weiter steigend. Dabei hat es das Stadtrad mittlerweile geschafft, sein Image als Billigrad abzulegen und die Qualität bei diesen Rädern steigt immer weiter. Auch die Hersteller haben den Trend erkannt und versuchen mit neuen Ideen und Designs die Kunden auf ihre Seite zu bekommen.
Als Käufer sollten Sie weniger auf den Preis und auf das Aussehen achten. Lieber sollten Sie sichergehen, dass das Fahrrad solide gebaut ist und wartungsfreie Komponenten verbaut wurden. In der Stadt sollten Sie eine Nabenschaltung einer Kettenschaltung vorziehen, da diese sehr Pflegeleicht sind und jahrelang zuverlässig sind.
Wenn Sie einmal vorhaben sollten, einen Kasten auf ihrem Fahrrad mitzunehmen, so sollten Sie einen Markengepäckträger verwenden. Diese garantieren einen stabilen Halt und keine ärgerlichen Erlebnisse.

Vorteil Nabenschaltung

Einfache Bedienung: Mit einem einzigen Schalter wechseln Sie bei einer Nabenschaltung den Gang. Neue Nabenschaltungen sind auch im Stand unter Last schaltbar. So kann man sich beim Anfahren am Berg auch mal einen Patzer erlauben.

Leichte Wartung: Die Nabenschaltung ist, anders als die Kettenschaltung, angeschlossen und so vor Dreck und Wasser geschützt. Ein jährliches Nachfetten und ein Ölwechsel beim Fachmann genügt um die Nabenschaltung für Zehntausende Kilometer fit zu halten.

Sauberkeit: Durch Nabenschaltungen wird die Lebensdauer der und der Zahnräder verlängert. Zudem werden die Hosenbeine vor Schmutz geschützt. Auch Kettenabfälle werden eigentlich komplett verhindert.

Fahren ohne Bedenken: Bei einer Nabenschaltung kann die Kette kaum mehr abfallen. Zudem kann man sorgenfrei schalten, da man nicht überlegen muss wie der Umwerfer steht oder auf welchen Ritzeln die Kette gerade ist.

 

Bremsmöglichkeiten: Die heutigen Nabenschaltungen ermöglichen eine Vielzahl von Bremsmöglichkeiten. Ob mit Rücktritt, Felgen-, Scheiben- oder Trommelbremse, für jeden ist die passende Bremse dabei.
Guter Wirkungsgrad: Eine perfekt eingestellte Kettenschaltung ist in ihrem Wirkungsgrad nicht zu schlagen. Jedoch muss sie dafür auch frei von jeglichem Schmutz sein und optimal eingestellt sein. Doch welche Kettenschaltung ist das schon? Genau hier beginnt der Vorteil der Nabenschaltung. Sie ist nicht anfällig gegenüber Dreck und Wasser, weshalb ihr Wirkungsgrad auch erhalten bleibt. Deshalb, je dreckiger die Kettenschaltung, desto höher der Vorteil einer Nabenschaltung.

Hohe Betriebssicherheit: Eine gute Nabenschaltung funktioniert bei jedem Wetter. Egal wie schlecht es auch ist. Diese Betriebssicherheit bietet ihnen keine Kettenschaltung.

Der Allrounder

Für Personen, die nicht nur in der Stadt fahren, sondern auch mal kleinere Touren fahren, gibt es die Allrounder Fahrräder.
Dieses Segment ist in der Industrie besonders hart umkämpft. In keinem Bereich gibt es mehr Angebote und höhere Verkaufszahlen. Für den Kunden ist dies teilweise ein Vorteil, denn er bekommt mitunter viel für sein Geld. Jedoch muss man trotzdem auf jedes Detail achten, da viele Händler versuchen, den Kunden mit einem schicken Detail zu blenden.
Ein guter Einstiegspreis sind 600 Euro. Bei diesem Preis kann man schon mit einer guten Rahmenqualität rechnen, jedoch muss man im Bereich mit Abstrichen in der Qualität der Komponenten rechnen. Auch die Qualität der Federgabel und der Federstützen ist nicht immer hochwertig. Bei einem Allround- Einsatz ist weniger oft mehr. Besonders hier besteht die Gefahr, sich von einem Schnäppchen blenden zu lassen.

Tipps

Maximal 16 Kilo: Ein höheres Gewicht sollte ein modernes Allroundrad nicht auf die Waage bringen. Das kostet sonst Fahrspaß.

Prüfen sie das Fahrverhalten: Versuchen Sie ihr Fahrrad Probe zu fahren. So können Sie sich mit dem Fahrverhalten vertraut machen. Ein ausgewogenes Fahrverhalten ist bei einem Allrounder besonders wichtig.

Ständer: Ihr Fahrrad sollten Sie sicher und ohne Bedenken abstellen können. Deshalb sollten Sie auf einen soliden und stabilen Hinterbauständer achten.

Stabilität: Achten Sie bei den Allroundern auf eine gute Stabilität. Es sollte nichts wackeln oder klappern. Gerade hier wird bei einigen Rädern gespart.

Gepäckträger: Prüfen Sie, ob ihr Gepäckträger stabil sitzt. Empfehlenswert sind Markengepäckträger, da diese einen stabilen Sitz garantieren. Zudem sollten Sie den Gepäckträger auf die Tauglichkeit für Gepäcktaschen prüfen.

Verstellbarer Vorbau: Bei einem Allrounder macht ein verstellbarer Vorbau sehr viel Sinn, da Sie sich so ihren Lenker und ihre Sitzposition ideal für Stadtfahrten und Landfahrten einstellen können.

Reifen lieber Dicker: Der Aberglauben, dass dicke Reifen viel Energie schlucken, wurde längst durch Messungen wiederlegt. Dafür erhöhen dickere Reifen mit weniger Druck deutlich den Fahrkomfort. Denn sie Dämpfen die meisten Vibrationen dort wo sie entstehen. Nämlich zwischen dem Belag und den Reifen.

Das Tourenrad

Für Fahrer die eine längere Tour planen, sind Sie schon unerlässlich. Die Tourenräder. Denn diese Fahrräder vereinigen neuste Technik und geringes Gewicht mit einem optimalen Nutzungsbereich.
Besonders sind bei diesen Fahrrädern Haltbarkeit und Qualität gefragt. Immer mehr Hersteller bieten individuelle Optionen an. Dies jedoch zu einem entsprechenden Preis. Das muss nicht sein.
Ein guter Tourenspaß beginnt heutzutage schon mit Fahrrädern im Preisbereich ab 700 Euro. Jedoch darf das Fahrrad nur überlegt genutzt werden und nicht überstrapaziert werden.
Wichtig sind vor allem ein stabiler Rahmen, eine steigungsfähige Schaltung, eine sichere Bremsanlage und ein solider Gepäckträger. 

 

Man sollte sich beim Kauf eines Tourenrads nicht von Sonderangeboten blenden lassen. Nur in den seltensten Fällen lässt sich hier ein wirkliches Schnäppchen machen. Besonders bei individuellen Vorlieben sollte man sich beraten lassen und nicht blind ein Fahrrad von der Stange kaufen. Auch Onlineshops bieten ihnen heutzutage die Möglichkeit mit einem Anruf sein Wunschfahrrad zu erstellen.

Tipps von uns

Das Gewicht: Ein geringes Gewicht sorgt bei einem Tourenrad für einen höheren Fahrspaß. Ein zu hohes Gewicht lässt diesen Fahrspaß leiden und ist gerade auf Bergen von Nachteil. Ein gutes Tourenrad unter 15 Kilo ist kaum unter 1000 Euro zu haben.

Die Federung: Ein Tourenrad braucht nicht unbedingt eine Federung. Viele Händler locken mit Federungen im Tourenrad, jedoch sind diese von minderer Qualität und nicht wirklich wirksam. Viele Tourer verzichten daher auf die Federung und fahren mit einem starren Fahrrad.

Geometrie checken: Eine richtige Geometrie ist für den Komfort von sehr hoher Bedeutung. Sitzt man sehr komfortabel, so muss man mehr Kraft aufwenden. Sitzt man zu gestreckt, so kann dies Rückenschmerzen hervorrufen. Eine Ideale Abstimmung lässt sich also nur durch ausprobieren der Einstellungen finden

Die Übersetzung: Selbst wenn Sie nur bergab fahren sollten, so kommt der nächste Anstieg bestimmt. Deshalb ist eine richtige Übersetzung enorm wichtig. Zu Empfehlen ist eine Kettenschaltung mit drei Kettenblättern vorne oder aber für Vielfahrer eine Rohloffschaltung.

Licht ist Pflicht: Besonders da Licht vorgeschrieben ist, gilt dieser Spruch. Und wenn eine Tour dann doch einmal länger dauert, möchte man ja auch auf dem Nachhauseweg noch etwas sehen. Eine gute Lichtanlage ist deshalb unerlässlich.

Kettenschaltung hilft: Eine hohe Anzahl an Gängen bedeutet auch eine bessere Übersetzung bei Abfahrten oder Bergtouren. Zudem sind Kettenschaltungen auch leicht mit ein paar Handgriffen einzustellen.
Wer jedoch ein absoluter Vielfahrer ist, der sollte über den Kauf einer Rohloffschaltung nachdenken. Dies ist eine erweiterte Nabenschaltung mit einer höheren Anzahl an Gängen.
Kostenpunkt ab 800 Euro

Sportliche Räder

Wenn man sportlich unterwegs sein möchte denken viele gleich an Rennräder. Jedoch empfehlen sich meistens auch Moderne Cross- und Fitnessräder, dass diese meist vielseitiger einsetzbar sind und zudem noch einen höheren Komfort bieten.
Crossräder sind vielseitig einsetzbar. Sie sind leicht, robust und mit einer funktionierenden Federgabel für alle Touren ideal geeignet. Mit sportlichen Sitzen und einer guten Ausstattung ähneln diese Crossräder schon den Mountainbikes, lassen aber noch Möglichkeiten wie einen Gepäckträger oder Licht und Schutzblech zu. Auch im Alltag kann man sich mit Crossrädern blicken lassen.
Die Auswahl ist riesig. Von gemütlichen Modellen mit einer aufrechten Sitzhaltung um die 500 Euro bis hin zum ultraleichten Fitnessrenner mit Top Ausstattung für 2000 Euro ist alles dabei. Hier findet jeder das passende Rad für sich.
Viele Unterschiede lassen sich erst im Detail feststellen. Auch hier lassen sich alle individuellen Wünsche verwirklichen und man sollte sich nicht von Schnäppchenangeboten locken lassen.

Fitnessrad oder Crossbike?

Fitnessrad

Hier dominieren Beschleunigung und Geschwindigkeit. Ein Bau unter 10 Kilo bringt leider auch stabilitätsschwächen mit sich. Schwergewichte müssen hier aufpassen.
Die schmalen Reifen und aerodynamische Laufräder sowie ein hoher Luftdruck lassen ein Rennrad- Feeling aufkommen.
Die eng gestuften Gänge und die großen Übersetzungsbandbreiten sind ideal für dosierten Krafteinsatz und lange, schnelle Touren.
Bei Nässe, Schmutz oder Dunkelheit muss man entweder improvisieren oder aber gar nicht erst fahren. Fitnessräder sind Schönwetter Räder.
Auch im Gelände sollte man diese Räder nicht verwenden.

Crossrad

Ein gröberes Reifenprofil bringt Haftung und Vortrieb im Gelände. Auf der Straße kostet es ein bisschen mehr Kraft. Die gefederten Gabeln machen fast jede Art von Weg befahrbar.
Der Robuste Rahmen, der große Rohrquerschnitt und die kräftigen Bremsen machen das Crossrad zum kleinen Bruder des Mountainbikes. Ein stabiler Cross- Rahmen ermöglicht den einfachen Umbau zum Alltags oder Tourenrad. Die nötigen Befestigungsmöglichkeiten sind vorhanden und die Gepäcklast steckt der Rahmen locker weg.
Bei Nässe hilft hier auch nur dichte Kleidung oder Nichtfahren.

Tipps

Zehn Kilo: Für ein Fitnessrad ist dies das Maximum. Ein Crossrad kann schon etwas mehr wiegen.

Komfort- Geometrie: Hier ist die Geometriewahl sehr wichtig. Eine sportliche Haltung bringt Geschwindigkeit und Rückenschmerzen zugleich. Da muss man einen Kompromiss finden.

Befestigungsmöglichkeiten: Begutachten Sie ihren Rahmen gründlich. Möchten Sie später noch weitere Teile anbringen? Dann müssen Sie beachten, dass der Rahmen die Möglichkeiten dafür hergibt.
Welche Reifen: Die Wahl ist bei Fitness- und Crossbikes besonders wichtig. Ist ihr Reifen schmal und hart so bringt er mehr Geschwindigkeit, jedoch leidet die Sicherheit. Ein breiter weicher Reifen, ist zwar langsamer, aber deutlich komfortabler und Sicherer.

Die richtige Übersetzung: Für Rennfahrer sind eng gestufte Gänge meist die erste Wahl. Der Hobbyfahrer ist aber mit großen Übersetzungen meist besser bedient.

Das Sorglos Rad

Viele Leute möchten heutzutage ein Fahrrad kaufen, wo man sich keine Gedanken mehr um die Technik machen muss. Natürlich gibt es auch für diesen Bereich die passenden Fahrräder.
Die meisten Hersteller setzen hierbei auf robuste Technik die sehr wenig Wartung bedarf. Der einzige Nachteil an diesen Sorglos Fahrrädern ist der Preis. Diese Fahrräder sind keine Schnäppchen, dafür aber sehr zuverlässig. Wenn Sie ein Sorglos Fahrrad haben möchten lassen sie die Finger von Angeboten unter 1000 Euro.
Eine Besondere Empfehlung lässt sich bei der Schaltung aussprechen. Die Rohloffschaltung. Diese ist sehr Wartungsarm und genau so effektiv wie eine Kettenschaltung. Ihr Preis liegt leider auch bei 800 Euro.

Tipps

Lichtanlage: An einem Sorglos Fahrrad muss die Lichtanlage immer funktionieren. Das gewährleistet am besten eine Lichtanlage mit einem Nabendynamo. Auch hier sollte man auf Billigware verzichten und lieber zu einem teureren aber qualitativ besseren Markenprodukt greifen.

Keine Federung: Wo keine Federung ist, kann auch nichts kaputtgehen. Das ist der einfache Grundsatz. Ungefederte Räder sind die besseren Sorglos- Fahrräder. Breite Reifen sind auch eine gute Wahl.

Sichere Reifen: Platte Reifen waren gestern. Mittlerweile gibt es spezielle Reifenmäntel, die fast unplattbar sind. Vorsicht allerdings vor zu viel Gewicht. Denn zu viel Gewicht dämpft wieder das Fahrvergnügen.

Komfort: Bei einem Sorglos- Fahrrad sollten die Käufer auf eine komfortable Geometrie achten. Diese kommt meistens den Wünschen am nächsten.

Nabenschaltung: Eine Kettenschaltung gehört nicht zu den wartungsfreien Schaltungen. Deshalb hier lieber die Nabenschaltung verwenden. Diese ist fast Wartungsfrei und eigentlich nicht zu zerstören. Besonders zu empfehlen sind hier die Rohloff- Schaltungen.

Schwergewichte

Kräftige Männer oder aber auch groß gewachsene Männer bringen heutzutage locker 100 Kilo auf die Waage. Standardräder sind für Sie meistens die falsche Wahl, denn ihnen fehlt die nötige Stabilität.
Das Fahrradgewicht spielt heutzutage eine immer wichtigere Rolle. Die Kunden wollen immer leichtere Fahrräder, um mehr Fahrspaß zu haben und auch um einen Vorteil am Berg zu haben. Doch dieses leichte Gewicht bringt auch Stabilitätseinbußen mit sich. Einige Hersteller schreiben in ihre Bedienungsanleitungen eine Maximalzuladungs- Angabe. Diese ist dann verbindlich. Bedeutet die Hersteller müssen ihre Fahrräder auf dieses Gewicht testen und geben dafür eine Haltbarkeitsgarantie. Doch in den meisten Bedienungsanleitungen findet man keine Angabe über eine solche Maximalzuladung.
Dann gilt in Deutschland die Mindestanforderung DIN79100. In dieser Norm steht, dass Fahrräder eine 100 Kilo Last vertragen müssen. Auch ein Fehlgebrauch von 20% muss vom Hersteller einberechnet werden. Bedeutet also ein Gewicht von 120 Kilo. Da ist bei vielen Standardrädern schon beim Fahrrad Schluss.

Schwere Radfahrer sollten also zu allererst in die Bedienungsanleitung schauen. Sollte dort keine Gewichtsangabe stehen, so gilt der nächste blick der DIN Norm. Ist hier eine DIN Plus sehr gut, da diese ein Gewicht von 140 Kilo beinhaltet. Mit einem richtigen Fahrstil kann man dem Fahrrad viele Belastungen nehmen.

Tipps

Ab 85 Kilo: Schon ab diesem Gewicht beginnt der Schwerlast- Bereich bei einem Fahrrad. Ein Reisegepäck bringt zusätzlich noch einmal 30 Kilo aufs Rad. Deswegen sollte man schon vor dem Kauf eines Fahrrads auf die folgenden Punkte achten:

Starrgabel statt Federgabel: Federgabeln sind in der Regel nur für Belastungen bis knapp 100 Kilo ausgelegt. Die Lager und Buchsen in diesen Federungen verschleißen sehr schnell. Starrgabeln hingegen bieten mehr Lenkpräzision und eine höhere Dauerbelastbarkeit.

Ahead- Vorbau statt Schaftklemmung: Ahead- Vorbauten sind stabiler, weil das Ahead- System den Gabelschaft außen umfasst. Die üblichen Verstellbauten mit Innenklemmungen sollten vermieden werden. Verwenden Sie nur Vorbau- Kombinationen, deren Passungen aufeinander abgestimmt sind. Das fördert den Kraftfluss in den Bauteilen.

Breite Reifen: Ein breiterer Reifen sorgt für eine Bessere Lastverteilung. Ab einer Breite von 40mm kommen Sie mit einen Druck von 5 Bar auskommen. Dies bringt einen höheren Abroll- Komfort und eine breitere Bodenkontaktfläche.

Stabile Laufräder: Ein gutes und stabiles Laufrad sollte mindestens 36 Speichen haben. Der Nippelsitz in der Felge sollte geöst sein, um hohe Zugkräftebesser zu verteilen.

Wirksamere Bremsen: Die Bremsen der Magura Reihe bieten eine sehr hohe Wirksamkeit. Diese ist besonders beim schweren Fahren sehr wichtig, da Standard oder Billigbremsen nicht auf diese Lasten ausgelegt sind.

Federung: Sollten Sie überhaupt eine Federung wollen oder brauchen, so müssen Sie besonders hier aufpassen. Achten sie darauf, dass die Federung ihr Körpergewicht einstellbar ist. Die wenigsten Federungen funktionieren bei einem Gewicht über 100 Kilo.

Stabile Sattelstützen: Bei Sattelstützen sollten Sie auf eine Zweischrauben- Sattelklemmungen. Gerade bei diesen Verbindungen wirken bei schweren Menschen besonders hohe Lastspitzen. Dementsprechend muss diese Verbindung extrem stabil sein.

Wenn sie selber schrauben möchten: Hierbei ist es ganz wichtig, dass Sie die Herstellerangaben zu den Drehmomentangaben der einzelnen Bauteile einhalten. Diese stehen in der Bedienungsanleitung oder aufgedruckt an den entsprechenden Stellen. Teile mit Rissen tauschen Sie bitte sofort aus.

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 4.5 (2 Bewertungen)