slideshow 1 slideshow 2 slideshow 3 slideshow 4 slideshow 5 slideshow 6 slideshow 7 slideshow 8 slideshow 9 slideshow 10 slideshow 11 slideshow 12 slideshow 13 slideshow 14 slideshow 15 slideshow 16 slideshow 17 slideshow 18 slideshow 19 slideshow 20 slideshow 21 slideshow 22 slideshow 23 slideshow 24 slideshow 25 slideshow 26 slideshow 27 slideshow 28

Fahrradbeleuchtung und Strafen für Nichtbeachtung

Bild von admin

Die Beleuchtung des Fahrrades ist und wird immer wichtiger. Dabei ist darauf zu achten, dass man die Beleuchtung auch wirklich am Fahrrad anbringt, sonst kann man mit bösen Überraschungen bei einem eventuell verursachten Unfall oder auch nicht selbst verursachten Unfall erleben.

 
Erst einmal grundlegend sollte jedem Radfahrer klar sein, dass er eine Beleuchtung am Fahrrad zu montieren hat und dass es gewisse Vorschriften gibt, nach denen diese angebracht werden müssen. Unter diese Regelungen fallen übrigens auch Kinderfahrradanhänger und andere Fahrradanhänger.
  • Gelbe Pedalrückstrahler
  • Roter Reflektor nach hinten
  • Weißer Reflektor nach vorne
  • Jeweils 2 Speichen Reflektoren vorne und hinten
Diese Komponenten müssen vom Fahrradinhaber angebracht sein um ordnungsgemäß am Straßenverkehr teilzunehmen. Es gibt noch eine Ausnahme, wie z. B. Speichenreflektoren, die direkt an den Speichen angebracht werden.
 
Hierbei ist sehr darauf zu achten, dass die Speichenreflektoren wirklich an jeder Speiche angebracht sind. Auch diese Regelung wurde gesetzlich festgelegt. Man mag es vielleicht zuerst nicht wirklich glauben, doch es gibt extrem harte Bußgelder und Strafen für Radfahrer ohne Licht, auch wenn sie keine Schuld an dem Unfall tragen.
 
Wer keine Beleuchtung bzw. nicht funktionierende Beleuchtung am Fahrrad montiert hat, der hat mit folgenden Bußgeldern bei einer Kontrolle der Polizei zu rechnen:
  • Bußgeld: 10 Euro
  • Mit Gefährdung anderer: 20 Euro
  • Es kam zum Unfall: 25 Euro
Unabhängig von dem von der Polizei verhängten Bußgeld, kann es dazu kommen, dass man für Verletzungen, die man aufgrund eines Unfalles davon getragen hat für den man selber verantwortlich ist, dass man verminderte Schadensersatzansprüche durch ein Gericht zugesprochen bekommt. Zu diesem Thema gibt es schon einige einschlägige Urteile verschiedener Gerichte und Landesgerichte.
 
Es gibt heutzutage eine sehr gute und ausgereifte Lichttechnik für die Fahrradbeleuchtung. Hatte man damals noch den alten Dynamo, der eine Lichteffizients von unter 20 bis maximal 45% Leuchtkraft und Verteilung der Lichtquelle vor dem Fahrer hatte, hat man heute eine deutliche Steigerung der Lichtausbeute durch Halogenlampen oder der noch besseren LED-Technik. Bedenkt man weiterhin den Kraftaufwand um einen Dynamo zu betreiben, muss man eigentlich zu dem logischen Schluss kommen, dass der Dynamo ineffizient ist. Ein normaler Dynamo verbraucht 15 Watt Trittkraft. Ein normaler Radfahrer bringt während seiner Fahrt im Schnitt 50 Watt Leistung, somit hat man schon mal 1/5 seiner aufgebrachten Kraft in das Betreiben des Dynamo gesteckt.
 
Um Unfälle und böse Überraschungen nach Unfällen zu vermeiden, muss unbedingt darauf geachtet werden, dass das Fahrrad vorschriftsmäßig mit geeigneter Beleuchtung ausgestattet ist. Es ist weiterhin auch nicht ausreichend einen Dynamo am Fahrrad zu haben, der eine nachweislich geringere Strahlkraft im Gegensatz zu den Alternativen hat. Sollte es zu einem Unfall kommen und es kann einem nachgewiesen werden, dass man für die Leuchtkraft des Dynamo eindeutig ein zu hohes Tempo gefahren ist, ist der Rechtsschluss der gleiche, wie beim Fahren ohne Licht, bzw. die erhöhte Geschwindigkeit beim Autofahren.
 
Achten Sie deshalb bitte darauf, dass sie ihr Fahrrad straßenverkehrstauglich ausstatten. Informationen dazu finden Sie unter anderem auf der offiziellen Homepage vom Kraftfahrt-Bundesamt ().