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Fahren mit dem Fahrradanhänger

Der herkömmliche Kindersitz hat mittlerweile ausgedient. Immer mehr Eltern setzen heutzutage auf Fahrradanhänger. Doch auch hier kann man bei falscher Bedienung oder falschem Fahrverhalten einen Unfall riskieren. Deshalb gibt es hier nun ein paar Tipps, zum richtigen Umgang mit den Anhängern und ihrer Fracht.

Bevor man mit seinen kleinen eine Tour unternimmt, sollte man sichergehen, dass Sie zum einen in einer guten Gesundheitlichen Verfassung sind und zum anderen auch Spaß an solchen Unternehmungen haben. Wenn der kleine schreit, so sollten die Eltern anhalten und nach dem kleinen sehen. Meist ist es nur ein verlorener Schnuller. Sollte das Gequängel aber weiterhin anhalten, so ist die Tour abzubrechen.
Bei den ersten Touren sollten die Eltern kurze Etappen fahren und viele Pausen einlegen. Bei der Pause kann der kleine dann strampeln und die neuen Eindrücke verarbeiten.

Der Fahrstil

Einige Babys schlafen gerne, wenn es leicht schaukelt. Jedoch sollten Eltern dies nicht falschverstehen, sondern mit ihrer empfindlichen Ware besonders vorsichtig Fahren. Der Fahrstil ist je nach Strecke und Streckenbeschaffenheit zu wählen. Denn selbst in einem gefederten Anhänger wirken Stöße mir einer großen Wucht auf die kleinen Körper. Deshalb sollten Eltern Strecken mit geteerten Straßen oder aber sehr ruhige Feldwege wählen.

Generell gilt: Je kleiner die Passagiere, desto langsamer sollten Eltern fahren. Denn je schneller Sie fahren, desto stärker sind die Stöße.
Zudem sollten die Eltern abrupte Bremsmanöver vermeiden. Denn bei starken Bremsmanövern wird der kleine Kopf nach vorne “geschoben“  ohne dass der kleine ihn halten kann. Dies kann zu einer Überstreckung des Haltungsapparates führen.
Am besten fahren Kinder in Anhängern mit Stoßdämpfern. Ein Reifendruck von 1,5 bar sorgt zusätzlich für eine ruhige Laufleistung.
Wer einen ungefederten Anhänger mit fester Bodenwanne nutzt, der kann die Sitzschale des Kindes mit Schaumstoffkissen auspolstern und so mögliche Erschütterungen dämpfen.

Herkömmliche Babyschalen aus dem Auto eignen sich auch für den Transport im Fahrradanhänger. Sie bieten den kleinen guten Komfort, sicheren Halt und können in den meisten doppelsitzigen Anhängern leicht eingebaut werden. Bei Einsitzigen Anhängern wird der Platz allerdings schon knapp.

Guter Schalensitz

Die Sitzschale muss so befestigt werden, dass sie auch beim Umkippen an ihrem Platz bleibt. Deshalb sollten Eltern sich nicht nur auf die Standardgurte verlassen, sondern auch noch mit extra Spanngurten die Sitzschale sichern. Sicher ist sicher.

Kopf-Stütze

Solange ein Baby in dem Anhänger sitzt benötigt es keinen Helm. Da jedoch der Kopf von einem Baby fast ein Drittel der gesamten Körpergröße einnimmt, ist dieser besonders schwer. Die Muskulatur ist dafür noch überhaupt nicht ausgelegt.  Ohne eine Stütze würde der Kopf der kleinen in jeder Kurve hin und her fliegen. Deshalb sollten Eltern bei einer Sitzschale auf die folgenden Details achten:

Kopfstützen: Seitliche Kopfstützen halten den Kopf gerade und verhindern das hin und her schwenken des Kopfes in Kurven.

Neigungswinkel: Die Schale sollte in einem relativ kleinen Neigungswinkel eingebaut sein. Dadurch wird das Kind durch die Schwerkraftim Sitz gehalten und der Kopf kann bei Bremsmanövern nicht so leicht nach vorne schnellen.

Wie lange eine Sitzschale?

Natürlich werden sich nun einige Eltern die Frage stellen, wie lange ihre Kinder eine Sitzschale benötigen. Einige Kinder können bereits mit 6 Monaten alleine sitzen, während andere lieber noch die Sitzschale nutzen sollten.
Experten meinen dass die Kinder bis zum ersten Lebensjahr noch in einer Sitzschale fahren sollten.
Wenn die Kinder dann dem Anhänger langsam entwachsen, können Sie auch ohne bedenken auf dem Kindersitz mitgenommen werden oder aber in einem größeren Anhänger.
Gesetz dem Fall, dass Papa oder Mama diesen dann auch noch zieht.

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