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Facts zum Rollentraining

Bild von admin

Radtraining ist im Winter oftmals nur begrenzt möglich. Nasse, rutschige oder vereiste und verschneite Wege, schränken das Training meistens erheblich ein. Somit rückt mit dem Winter auch das effektive Rollentraining näher, welches sich als gute Alternative etabliert hat.
 
Das Rollentraining bietet einem die Möglichkeit, intensive Trainingseinheiten, im Winter, ohne Erkältungsgefahr zu absolvieren und spezielle Trainingsmethoden zu fahren.
Um auf dem Rollentrainer optimal zu trainieren, gilt es, einige Punkte zu beachten.

Zum Einem sollte man nicht ohne besondere Trainingsinhalte trainieren, da das Training sonst schnell zu eintönig wird und es einem immer schwerer fällt, sich zu motivieren. Zum Anderen ist es wichtig, dass man nicht zu früh in die Saison startet oder zu lang in der Saison fährt, was bedeutet, dass man rechtzeitig die Intensität des Trainings am Rollentrainer, seiner momentanen Form anpasst. Ansonsten kann es passieren, dass man zu intensiv oder eben nicht intensiv genug trainiert.

Desweiteren ist es wichtig, dass man eine optimale Sitzposition findet. Somit ist es ratsam, sich zusätzlich eine Vorderradstütze zuzulegen, da ansonsten die einseitige Hinterraderhöhung Auswirkungen auf die gesamte Körperhaltung hat. Auch sollte man nicht die Rolle des Schnellspanners unterschätzen. In manchen Fällen kann es ratsam sein, einen speziellen Schnellspanner zu nutzen, damit das Rad optimal gesichert ist. Allerdings werden in vielen Fällen zu den Rollentrainern auch spezielle Schnellspanner mitgeliefert.
 
Durch das Training zu Hause, fehlt natürlich die frische Luft die man draußen bekommt. Dies wirkt sich natürlich auf den eigenen Körper aus. Man sollte also die stärkere Wärmeentwicklung des Körpers aufgrund fehlender Kühlung auf keinen Fall unterschätzen. Im Vergleich zum Straßentraining ist der Pulsschlag ca. um 20 Schläge erhöht und die Körpertemperatur steigt ebenfalls vergleichsweise höher.
 
Daraus resultierend ist es wichtig, auf den höheren Flüssigkeitsbedarf des Körpers zu achten und dementsprechend viel zu trinken. Bei einem längeren Training auf dem Rollentrainer kann es auch sinnvoll sein, dem Körper zusätzlich Mineralien und Elektrolyte zuzuführen. Bevor man sich allerdings auf den Trainer setzt, sollte man wissen, was durch das Training erreicht werden soll und somit ein entsprechendes Trainingsprogramm fahren.
 
Will man zum Beispiel die allgemeine Fitness steigern, ist das Fahrtspiel in der Regel die richtige Möglichkeit. Dabei fährt man ca. 45 bis 90 Minuten, bei 70 bis 85 Prozent der maximalen Herzfrequenz. Beim Intervalltraining fährt man ebenfalls 45 bis 90 Minuten, allerdings befindet sich die Herzfrequenz in einem Bereich zwischen 70 und 95 Prozent. Wer seine Kraft trainieren will, kann ein Bergtraining absolvieren, wobei, während der 60 minütigen Fahrt, die Herzfrequenz bei 75 und 85 Prozent liegen sollte.
 
Beim Grundlagenausdauerbereich (GA1) sollte man bis zu 70 Minuten trainieren. Am optimalsten ist es zudem nach Watt zu trainieren. Bei Triathleten oder anderen Radsportrandgruppen ist ein Training von 4 bis 6 Stunden kein Einzelfall. Spätestens in solchen Fällen ist ein Training mit Musik oder Real Live Videos zu empfehlen, um die Motivation zu steigern.
Um in diesen Fällen ein möglichst echtes Fahrtraining zu simulieren, lohnt es sich mit den real Live Videos, von Tacx oder Elite, zu trainieren.
 
Viele sehen während des Trainings auch gerne Fernsehen, allerdings sollte man, ebenso wie bei Musik, darauf achten, dass man seinen Tritt hört, um dem Surren nach, seinen „runden Tritt“ zu optimieren.
 
Ansonsten kann man mit der richtigen Musik optimal das Training unterstützen. Somit bieten sich Musikstücke mit einem BPM von 120 – 160 ideal für ein Bergtraining an, bei einer Taktfrequenz von 60 bis 80 und einem mittleren bis hohem Widerstand. Fährt man eher eine flache Passage, bei der der Widerstand eher niedrig bis mittel ist, bieten sich Musikstücke mit einem BPM von 80 bis 120 an, bei einer Taktfrequenz zwischen 80 und 120.