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Diagnostik im Radsport

So…seit dem letzten mal weißt Du, was trainieren heißt und deine Ziele solltest du definiert haben. Warum, meinst Du hat es Lance Armstrong so weit gebracht? Gut, er ist mental außerordentlich stark und hat genetisch von Mutter Natur sicherlich alles so mitbekommen, wie er es zur Ausübung seines Sports gebraucht hat.

Aber!: er wusste genau, was er will, wer wusste was er kann und vor allem wusste er genau, wie er mit diesen Voraussetzungen in seinem Training umzugehen hat.
Also: erst mal die Bestandsaufnahme unserer körperlichen Leistungsfähigkeit erheben, die so genannte Leistungsdiagnostik. Am einfachsten, am genauesten, aber auch am teuersten, du begibst dich vertrauensvoll in die Hände eines Sportmediziners oder eines sportwissenschaftlichen Institutes (Bsp. Lehrstuhl für Sportmedizin an der TU München, im Olympiapark)
Oder: Billiger … „Do it yourself“! Du kaufst dir gute Fachliteratur (Tipp: “Wie fit sind Sie?”, von Klaus Bös, erschienen im Copress Verlag, 10,90 Euro) und testest dich selbst.

Dabei solltest Du nicht nur Wert auf die, für den Radsport hauptsächlich limitierende Ausdauerleistungsfähigkeit legen, sondern auch die Kraft, die Beweglichkeit, die Koordination und die Schnelligkeit berücksichtigen. Die fünf Parameter also, die man in der Sportmedizin als motorische Hauptbeanspruchungsformen benennt. Mit den Ergebnissen, der definierten Differenz also zwischen angestrebten Trainingsziel (Sollwert) und deinem aktuellen Trainingszustand (Istwert) kannst du dich dann, mit den geeigneten Trainingsmaßnahmen, im wahrsten Sinne des Wortes, auf den Weg machen. Folgendes Schema soll dir meine Ausführungen noch mal verdeutlichen:

Diagnostik im RadsportMit turnusmäßigen Kontrollen kannst du jederzeit testen wo du stehst, kannst die Ziele neu definieren um wieder neue Trainingsmaßnahmen ergreifen zu können. So kommst du mit Sicherheit an dein gestecktes Ziel.
Bsp.:

  • 100 km locker, d.h. ohne Beschwerden bewältigen zu können
  • durch den Radsport für den Alltag werden
  • abzunehmen
  • im nächsten Renner unter die ersten 20 Finisher zu kommen
  • oder einfach nur die aktuelle Leistungsfähigkeit zu erhalten, also dem altersbedingten Leistungsabbau möglichst lange entgegen zu wirken

„Nicht weil die Dinge schwierig sind, wagen wir Sie nicht, sondern weil wir sie nicht wagen, sind sie schwierig“
In diesem Sinne: Gehen wir es an! Übringens: Viel Spaß bei deinem Wintertraining und verwende ruhig auch andere Sportarten (Nordic Fitness/Skilanglauf) um dich fit zu machen, wenn das Wetter so richtig mies wird. Deinem Herz-Kreislauf-System ist es schließlich egal wie es gestärkt wird. Die Radspezifische Koordination und Muskulatur ist im beginnenden Frühjahr schnell aufgebaut.
In der nächsten Serie erfährst du etwas über den Weg zum Ziel , sprich die Trainingsmaßnahmen!.
Also: viel Gesundheit in der kalten Jahreszeit und Gelassenheit für ein optimales Training würnscht Dir

Günter Bräunling

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