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Der richtige Helm

Hier erhalten Sie Informationen, worauf man bei der Wahl eines Fahrradhelms achten sollte. Des Weiteren beschreiben wir für Sie, welche Helme es gibt und wie man seinen Helm pflegen kann.

Wahl eines FahrradhelmsZu Allererst sei gesagt, dass das Tragen eines Helmes heutzutage gar keinen Falls mehr peinlich oder gar unsportlich ist, sondern einfach eine sehr gute und wirksame Vorbeuge gegen schlimmere Verletzungen bei einem Unfall. Ein Fahrradfahrer zieht (im Normalfall) bei einem Crash mit einem Auto klar den Kürzeren, meist stößt er dabei mit dem Kopf frontal gegen das Auto oder auf die Strasse. Gerade im Zuge steigender Beliebtheit des Drahtesels sowohl bei Jung als auch bei Alt, wächst die Bedeutung dieses bisher unbeliebten und unterbewerteten Zubehörs immer mehr. Speziell, wenn es um Kinder geht, sollte man großen Wert auf die Benutzung und die vorherige, richtige Auswahl legen. Dabei sei erwähnt, dass Sie als Eltern, immer die Vorbilder für die Kleinen sein sollten! Sie sollten deswegen mit gutem Beispiel voran gehen. Vergessen Sie außerdem auf keinen Fall, auch einem mitgenommenen Kind in einem Fahrradsitz einen Helm aufzusetzen.

Der Kauf

Neben der Empfehlung den Helm grundsätzlich bei einem Fachhändler inkl. Beratung zu kaufen und auf keinen Fall an dieser Stelle zu sparen, gibt es vier Grundregeln für den Kauf eines Helmes:

  1. der Helm muss passen, ohne zu drücken oder zu wackeln.
  2. der Helm muss die Stirn, die Schläfen und den Hinterkopf sicher abdecken.
  3. der Helm sollte die einschlägigen Sicherheitsnormen erfüllen und ein anerkanntes Prüfzeichen haben. (TÜV Product Service, CE-Kennzeichnung mit Jahreszahl der Europäischen Gemeinschaft, Normangaben wie DIN, SNELL oder ANSI)
  4. der Helm muss gefallen. Speziell bei Kindern kommt es auf diesen Punkt besonders an. Am besten sollte das Kind beim Kauf dabei sein und sich den Helm selbst aussuchen können. Wenn die Punkte 1-3 ausreichend erfüllt sind (dazu zählt auch den Helm nicht „zum Hineinwachsen“ zu nehmen!!), kaufen sie diesen und geben dem Kind unbedingt auch das Gefühl, es hätte sich den Helm selbst gekauft!

Zusätzlich sollte der mindestens 15mm breite Kinnriemen fest sitzen und leicht einstellbar sein, nach der Einstellung allerdings gut halten und nicht drücken (speziell auf die Ohren oder die Halsschlagader). Der Verschluss sollte seitlich sitzen, getestet werden und nur mit einem gezielten Druck zu öffnen sein. Nach dem Aufsetzen muss der Helm gerade auf dem Kopf sitzen und darf sich nicht mehr bewegen bzw. verrutschen lassen. Üben Sie das Aufsetzen mit Ihrem Kind! Zudem sollte man dem Kind von Anfang an klar machen, dass der Helm zum Fahrradfahren da ist und nicht als Kopfschmuck. Befindet sich das Kind z.B. auf einem Spielplatz, kann es zu Unfällen kommen, wo das Kind mit dem Helm in einem der Spielzeuge stecken bleibt o.ä.
Wählen Sie außerdem nicht aus Bequemlichkeit einen Klettverschluss, da dieser von Experten als nicht sicher eingestuft wurde.

Zudem sind noch weitere Punkte zu beachten und Angaben von Bedeutung:

  1. Farbe (gut sichtbare und bunte Farben, zusätzlich Reflektoren sind hier sehr wichtig)
  2. Größe bzw. Umfang
  3. Gewicht in Gramm
  4. die Helmart (Skateboard, Inline-Skate, Fahrrad, u.a.)
  5. der Hersteller und die Modellbezeichnung
  6. Jahr der Herstellung (Empfehlung: nicht über einem Jahr)

Nach spätestens 5-6 Jahren (Materialermüdung) und vor allem nach einem Sturz muss der Helm in jedem Falle gegen einen neuen ersetzt werden. Oft hat dieser einen Schaden davon getragen, den man mit bloßem Auge nicht erkennen kann, so z.B. ein Haarriss.
Zu guter Letzt sollte der Helm die Sicht in keinster Weise beeinträchtigen und außerdem Lüftungsöffnungen besitzen, die allerdings wiederum durch ein Netz o.ä. geschlossen werden sollten, so dass Insekten nicht in den Haarbereich kommen können.

Helmarten

Nicht nur für die Art des Sports kann man Helme unterscheiden, sondern auch in der Art des Aufbaus und des Materials. Grundsätzlich besitzen Helme einen Kern aus aufschlagminderndem, hartem Kunststoffschaum, dabei gibt es allerdings folgende drei Varianten:

  • Der "Softshell"-Helm hat eine Hartschaumschicht, die nicht sehr robust ist und keinen ausreichenden Schutz nach dem heutigen Stand der Dinge bietet. Seine Vorzüge bestehen lediglich im niedrigeren Preis und Gewicht. Für die Reinigung sind die Überzüge aus Stoff auch nicht geschaffen, wogegen allerdings die Möglichkeit des Austausches zur Verfügung steht.
  • Der "Microshell"-Helm ist eine leichtere Spielart des "Hardshell"-Helms und momentan die gängigste Variante. Seine oberste Schicht besteht aus einer dünnen Kunststoffschale, welche im Vergleich zum „Softshell“ die Sicherheit etwas hebt und die Pflege sehr erleichtert.
  • Beim "Hardshell"-Helm ist der Helmkörper mit einer harten Außenschale aus Kunststoff überzogen. Für einen höheren Preis und einem etwas höheren Gewicht ersteht man hier aber auch die größte Sicherheit, Strapazierfähigkeit und eine leichtere Pflege. Diese werden größtenteils für Downhill- und Extrem-Mountainbiking eingesetzt.

Die richtige Pflege für Ihren Helm

Reinigen Sie Ihren Helm regelmäßig und vor allem dann, wenn er arg verschmutzt worden ist. Benutzen sie dabei nur warmes Wasser und keine aggressiven Reinigungsmittel. Achten Sie besonders darauf, dass die Reflektoren sauber sind, so dass sie Ihre volle Wirkungskraft entfalten können. Setzen Sie den Helm auch keiner großen Hitze oder langer, intensiver Sonnenstrahlung aus, da dies das Material beeinträchtigen kann. Sollte vergleichbares passiert sein, ist es auch hier ratsam, den Helm auszutauschen oder zumindest von einem Spezialisten prüfen zu lassen.

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