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Das Spielfahrrad

Bild von admin

Das erste Fahrrad ist für unsere Kinder nicht nur Fortbewegungsmittel sondern auch Spielzeug. Deshalb werden alle Fahrräder mit Reifengrößen von 12-18 Zoll verkehrsrechtlich aus so behandelt, und werden deshalb auch als Spielfahrräder bezeichnet.

Was zeichnet also eine gutes Spielfahrrad aus:
 
Die richtige Größe!
Neben Gewicht und Qualität ist das allerwichtigste Kriterium, dass das Rad nicht zu groß und zu schwer oder auch zu klein ist. Letzterer Fall sollte kein Problem sein, da man schnell merkt wenn das Fahrrad zu klein geworden ist, indem es nur noch in Ecke steht und nicht mehr benutzt wird.
 
Ein zu großes Fahrrad ist jedoch problematischer, da es Ihrem Kind den Umgang mit diesem sehr erschwert und es vor eine große körperliche Hürde stellt, welche es nur mit großer Anstrengung überwinden kann.
 
Als grobe Regel kann man sagen:
Für 2-3-jährige finden sich Kinderräder mit 12-Zoll-Bereifung, entscheidend ist jedoch nicht das Alter, sondern die Schrittlänge des Kindes, von ca. 35-40 cm.
Für 4-8-jahrige (Schrittlänge ca. 40-50 cm) passen Modelle mit 16-18-Zoll-Räder, und für Kinder bis zu 11 Jahren eignen BMX-ähnliche Modelle mit Radgrößen von 20 Zoll.
 
Ab diesem Alter ist das Kind in der Regel bereits in der Lage Räder mit kleinen Rahmengrößen und normalen Laufradgrößen von 26 Zoll oder 700C als Rennrad zu fahren. Ab jetzt ist auch ins besonders auf Straßenverkehrstauglichkeit zu achten!
 
Rücktrittbremse
Eigentlich nicht besonders erwähnenswert, da meist obligatorisch. Bei der Vorderbremse hingegen ist auf Leichtgängigkeit zu achten, da unsere Kleinen auch nur ebenso kleine, nicht sehr kräftige Hände haben.
 
Rahmen mit guter Einstellbarkeit und niedrigem Einstieg
Ein großer Verstellbereich von Sattel und Lenker gewährleistet, daß das Kind lange Zeit mit dem Rad seine Freude hat. Dabei ist nicht nur eine Verstellung in der Höhe wichtig, sondern auch in der Längsrichtung, da sonst die Fahrposition zu aufrecht und unangenehm wird.
 
Ein niedriges Oberrohr erleichtert übrigens auch für Jungen den Auf- und Abstieg vom Fahrrad und kann in brenzligen Situationen dem Kind den Absprung erleichtern.
 
Geschlossener Kettenschutz
Ein wichtiger Bestandteil ist ein vollständig geschlossener Kunststoffkettenschutz. Dieser schützt nicht nur die Kleidung sondern auch vor groben Verletzungen.
 
Breite Reifen
Die Reifen des Kinderfahrrads sollten Stöße gut abfedern können, daher sind zu dünne Reifenbreiten nicht sinnvoll. Es sollte auf eine Breite von mindestens 40 cm geachtet werden.
 
Bei Spielfahrrädern unter 20 Zoll: Kein Licht und keine Gangschaltung
Auch wenn Sie sehr für die Sicherheit Ihrer Schützlinge bedacht sind, macht eine Lichtanlage an einem Kinderfahrrad wenig Sinn und ist daher auch nicht gesetzlich gefordert. Das proportional viel höhere Gewicht und der zusätzliche Widerstand durch einen Dynamo kosten sehr viel Kraft.
 
Um die Sichtbarkeit zu erhöhen sind auf alle Fälle Wimpel und Reflektoren sinnvoll, jedoch sollten Sie sich bewußt sein, daß der Einsatzbereich des Spielrades ohnehin auf Spielstraßen und Fußgängerbereiche beschränkt sein sollte. Eine Tauglichkeit im Sinne der Straßenverkehrsordnung anzustreben wäre grundverkehrt.
 
Auch auf eine Gangschaltung kann bei einem Fahrrad bis 18 Zoll leicht verzichtet werden, denn das Mehrgewicht würde die erreichbare Erleichterung mehr als ausgleichen.
 
Ab einer Radgröße von 20 Zoll kann man jedoch über eine Schaltung nachdenken, und sollte man auf alle Fälle auch schon an die lichttechnische Einrichtung denken, da sich die Kinder hiermit auch schon im Straßenverkehr bewegen dürfen.
 
Keine Stützräder – sondern Ständer
Häufig werden Kinderräder immer noch mit Stützrädern im Lieferumfang verkauft, jedoch ohne einen Seitenständer. Wenn man nun keine Stützrader montiert, was Sie ohnehin nicht tun sollten, bleiben die Fahrräder nicht mehr stehen und die Kinder sind gezwungen ihre ersten Fahrräder auf den Boden, auf den Teer und in den Schmutz zu werfen. Achten Sie daher darauf, daß ein Ständer montiert ist und das Kind wird mit Freude auf sein erstes Fortbewegungsmittel acht geben.