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Das Kinderstraßenfahrrad

Bild von admin


Ab dem Alter von ca. 8 Jahren sind die Kinder langsam in der Lage am Straßenverkehr teilzunehmen, und dürfen bis zum 10. Lebensjahr Fahrbahn und Gehweg benutzen. Ab dem Alter von 10 Jahren ist die Verwendung von Straße oder Radweg Pflicht.
 
Fahrräder mit Radgrößen ab 20 Zoll sollten daher meist schon mit straßenverkehrstauglicher Ausrüstung ausgestattet sein und werden demnach auch als Kinderstraßenräder bezeichnet. Auch hier sind die ideale Größe, geringes Gewicht und hohe Qualität wesentliche Merkmale, welche über die Freude und den letztendlich Wert des Fahrrads für unsere Liebsten entscheiden.
 
Weitere wichtige Eigenschaften eines guten Kinderstraßenfahrrads sind:
 
Verkehrssichere Ausstattung nach StVZO
Für Kinderstraßenfahrräder gelten prinzipiell die gleichen Vorschriften wie für normale Straßenräder:
  • Zwei unabhängig voneinander funktionierende Bremsen
  • Eine lichttechnische Einrichtung mit:
Dynamo, weißem Vorderscheinwerfer, roter Schlußleuchte
  • Reflektoren:
1 weißer Reflektor vorne, 2 rote Reflektoren hinten sowie 2 x 2 gelbe Reflektoren an den Pedalen und 2 x 4 an den Rädern.
  • Eine helltönende Glocke
Passive Sicherheit
Da die Kinder im Alter von 8-14 Jahren ihren Aktionsradius zunehmend erweitern, ihre Wahrnehmung im Straßenverkehr, sowie ihre Motorik und Konzentrationsfähigkeit aber noch nicht vollständig ausgebildet sind, ist in dieser Zeit besonders auf die passive Sicherheit zu achten. Zusätzliche Relfexstreifen und Wimpel, welche am Gepäckträger befestigt werden, machen sie besser für andere Verkehrsteilnehmer sichtbar und können im Ernstfall ein Leben retten.
 
Die richtige Größe!
Es gilt nach wie vor, die richtige Größe ist sehr wichtig, um nicht den Fahrspaß durch schlechte Position oder zu hohes Gewicht zu drücken.
Ab ca. 8 Jahren können meist schon Modelle mit Radgrößen von 20 Zoll gefahren werden (Schrittlänge mindestens 50 cm). Mit dem elften Lebensjahr ist das Kind in der Regel bereits in der Lage Räder mit kleinen Rahmengrößen und normalen Laufradgrößen von 26 Zoll oder 700C als Rennrad zu fahren.
 
Dies hat den Vorteil, daß es hierfür schon bessere Komponenten mit einem günstigeren Preis-/Leistungs-Verhältnis gibt. Mit einer langen Sattelstütze und einem verstellbaren Vorbau läßt sich die Zeit in der ein gutes Kinderfahrrad benutzt werden kann leicht auf mehrere Jahre ausdehnen.
 
Gangschaltung / Bremsen
Ab einer Radgröße von 20 Zoll kann man schon über eine Schaltung nachdenken, da diese bei häufigen Ausfahrten schon eine Erleichterung und vor allem auch einen Motivationsvorteil bringen können. Wichtig ist vor allem auf die leichte Bedienbarkeit der Stellhebel zu achten, da diese in der Regel für Erwachsene ausgelegt sind. Es gibt jedoch auch einige Modelle welche sich gut für Kinderhände eignen und mit wenig Kraft betätigt werden können.
 
Die Entscheidung, ob wartungsarme Nabenschaltung oder sportliche Kettenschaltung hängt ganz einfach von dem Einsatzzweck ab. Da die Kinderstraßenräder jedoch hauptsächlich im Alltag benutzt werden ohne häufig gepflegt zu werden empfiehlt sich hier prinzipiell die wartungsarme Variante. Auch besitzen Nabenschaltungen meist eine einfach zu bedienende Rücktrittbremse. Bei Felgenbremsen muß hingegen wieder auf einstellbare und leichtgängige Bremshebel geachtet werden, um eine gute Bremswirkung sicher zu stellen.
 
Allzwecktauglichkeit
Nicht nur wenn das Fahrrad beispielsweise auf dem Schulweg benutzt wird empfiehlt es sich sehr auf alltagstaugliche Ausstattung zu achten. Schutzbleche, Kettenschutz und Gepäckträger vermeiden nicht nur die Verschmutzung der Kleidung sondern lassen das Fahrrad zu einem zuverlässigen allzwecktauglichen Begleiter werden, den ihr Kind für viele Unternehmungen und Ausflüge schätzen wird.
 
Auch wenn es gerne als „uncool“ angesehen wird, erinnert sich wahrscheinliche jeder gerne an die Dinge und Freund/innen zurück, welche wir auf unserem Gepäckträger schon transportiert haben.