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Das Kinderfahrrad

Bild von admin

Zu unterscheiden sind hier zwei wesentliche Kategorien, zum einen Kinderstraßenfahrräder ab einem Raddurchmesser von 20 Zoll, und zum anderen sogenannte Spielfahrräder.Das erste Fahrrad für unsere Kinder ist meist mehr Spielzeug als Fortbewegungsmittel.

Deswegen werden alle Fahrräder mit Reifengrößen von 12-18 Zoll verkehrsrechtlich aus so behandelt, und werden deshalb auch als Spielfahrräder bezeichnet. 

Diese haben einige Besonderheiten und sollten an die Bedürfnisse unserer Kleinsten angepaßt sein. Gute Qualität und die richtige Fahrradgröße sind hier für den Spielspaß und den Lernerfolg entscheidend.
 
Dabei wird nur zu gern angenommen, daß es sich nicht lohnt mehr Geld für ein hochwertiges Rad auszugeben, da die Kinder sowieso bald raus wachsen. Tatsächlich lohnen sich hochwertige Räder, wie beispielsweise die Puky-Kinderfahrräder eher, da sie auch noch einen hohen Wiederverkaufswert haben, oftmals über viele Generationen weiter vererbt werden und die Kinder mit dem richtigen Rad eine proportional wesentlich höhere Freude haben.
 
Die ideale Größe, geringes Gewicht und hohe Qualität sind entscheidende Merkmale, andernfalls wird es nur ungern benutzt und schnell wie alle schlechten Spielzeuge ausgemustert.
 
Wichtig ist auch, daß wir Erwachsene es ebenso als Spielzeug verstehen. Kinder gehören damit nämlich weder auf die Fahrbahn, noch auf den Radweg, zumal Sie für die Teilnahme am Straßenverkehr ohnehin noch zu klein sind, sondern in Begleitung auf Gehwege und Bürgersteige. Allenfalls auf den ausgeschilderten Spielstraßen ist die Benutzung von Spielfahrrädern sinnvoll und erlaubt.
 
Ab dem Alter von ca. 8 Jahren sind die Kinder langsam in der Lage am Straßenverkehr teilzunehmen, und dürfen bis zum 10. Lebensjahr Fahrbahn und Gehweg benutzen. Ab dem Alter von 10 Jahren ist die Verwendung von Straße oder Radweg Pflicht. Fahrräder mit Radgrößen ab 20 Zoll sollten daher meist schon mit straßenverkehrstauglicher Ausrüstung ausgestattet sein und werden demnach auch als Kinderstraßenräder bezeichnet.
 
Da die Kinder im Alter von 8-14 Jahren ihren Aktionsradius zunehmend erweitern, ihre Wahrnehmung im Straßenverkehr zur Ortung von Gefahren, sowie ihre Motorik und Konzentrationsfähigkeit aber noch nicht vollständig ausgebildet sind, ist in dieser Zeit besonders auf die passive Sicherheit zu achten.
 
Relfex-Streifen und Wimpel, welche am Gepäckträger befestigt werden, machen sie besser für andere Verkehrsteilnehmer sichtbar und können im Ernstfall ein Leben retten. Genauso kommt hier auch dem Fahrradhelm eine wesentliche Bedeutung zu. Für Spielzwecke sollte dem Kind zwar kein Helmzwang auferlegt werden, gerade im Straßenverkehr steigt die Gefahr durch unvorhersehbare Gefahren, harten Asphalt und scharfe Bordsteinkanten extrem. Ein Kinderfahrradhelm sollte im Straßenverkehr heutzutage selbstverständlich sein.