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Bike – Tuning

Bild von admin

 Wie in der Autobranche boomt auch das Tuning bei den Bikes. Egal ob Sie Ihr Bike auf den neuesten technischen Stand bringen, das letzte Quäntchen Gewicht einsparen oder einfach die Optik verändern wollen, Sie finden einen schier unerschöpflichen Fundus an Parts und Zubehör auf dem Bikemarkt.

Ebenso breit wie das Angebot erstreckt sich auch die Preisspanne für die begehrten „Musthaves“.
 
Wie schon oben erwähnt kann man das Biketunen in drei Kategorien einteilen:
 
1)    Technisches Tuning
 
Nicht jeder will oder kann sich jede Saison ein neues Komplettbike mit der neuesten Technik leisten.
Sie können jedoch mit einem durchdachten Tausch von einzelnen Teilen Ihr Bike sicherer und ergonomischer machen.
Sinnvolles technisches Tuning ist der Wechsel von einer Felgenbremsanlage auf eine Scheibenbremsanlage, natürlich nur wenn Ihr Rahmen und die Gabel die entsprechenden Aufnahmen aufweisen. Sie benötigen neue Laufräder mit Naben zur Aufnahme der Bremsscheiben sowie einen Satz Scheibenbremsen und eventuell neue Schalthebel, weil bei den Canti-Bremsen die Bremshebel und Schalthebel meistens eine Einheit bilden.
 
Dem Einsteiger kann ich eine Sorglos-Kombination aus Mavic-Crossride-Disc-System-Lafräder und kompletter Magura Julie Bremsanlage zu einem Gesamtpreis von ca. 320 Euro empfehlen.
Eine weitere Umbaumaßnahme, die enorm die Fahrsicherheit erhöht und mehr Fahrspaß bringt, ist die Veränderung der Sitzgeometrie. Entgegen der Geometrie der älteren Bikes, die eher sportlich und gestreckt war, bieten die aktuellen Bikes eine aufrechte und entspanntere Sitzposition mit einem kurzen Oberrohr.
 
Um bei älteren Bikes die Sitzgeometrie zu verbessern, sollten Sie eine gekröpfte Sattelstütze auf eine mit geradem Abschluss austauschen, weiterhin zu einem neuen Vorbau mit kürzerer Länge und größerem Winkel greifen und drittens einen breiteren Lenker mit Kröpfung nach oben und hinten wählen.
Dem Einsteiger empfehle ich die BBB BSP-10 LitePost Sattelstütze, einen BBB Mountain Force BSH-04 Vorbau in 70 bis 90 mm Länge und BBB SkyBar BHB-06 Lenker. Mit dieser Kombination für gesamt ca. 100 Euro werden Sie ein komplett neues Fahrgefühl auf Ihrem alten Bike erleben.
 
Als gute Tuningmaßnahme betrachte ich ebenso den Austausch der alten Reifen auf ein aktuelles Modell. Die letzten Jahre ist die Entwicklung bei den Reifen rasant voran betrieben worden. Dem Einsteiger empfehle ich den Griff zu einem Topreifen in der Drahtausführung. Diese Ausführung besitzt nämlich das gleiche Profil wie die teuren faltbaren Topreifen jedoch zu einem um einiges günstigeren Preis. Den guten Schwalbe Smart Sam Allround-Reifen in der Drahtausführung erhalten Sie bereits für 17 Euro.
 
2)    Gewichtstuning
 
Hier stellt sich die Frage ob jede Maßnahme berechtigt ist und aus Gründen der Sicherheit auch vertretbar ist.
Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass mit einem leichteren Bike die Anstiege auf jeden Fall mehr Spaß machen bzw. auf die Dauer nicht so anstrengend sind.
 
Beim Gewichtstuning sollten Sie sich selber die Frage stellen was wirklich Sinn macht.
Viele Leichtgewichtkomponenten haben eine Gewichtsbeschränkung (zulässiges Fahrergewicht). Des Weiteren steigen ab einem gewissen Punkt mit jedem eingesparten Gramm die Ausgaben exorbitant an.
 
Hier ein paar erschwingliche Tipps zum Gewichtstuning, die Sie nicht in die Schuldenfalle treiben werden:
-          leichte Schläuche (Michelin C4 Latex Aircomp)
-          Faltreifen (Continental Mountain King Supersonic)
-          Moosgummigriffe
-          Sattel (Selle Italia SLR XP)
-          Laufradsatz ()
-          Schnellspanner aus Titan (Tune AC 14)
 
3)    Optisches Tuning
 
Seit geraumer Zeit ist die Farbe Weiß der Trend schlechthin. In der aktuellen und kommenden Saison werden mittlerweile Komponenten und Anbauteile in weiteren Farben auf dem Markt angeboten.
 
Sie haben die Qual der Wahl und können bereits mehrere Komponenten im selben Farbton an Ihr Bike schrauben.
Mein Vorschlag ist, einen schlichten Rahmen mit Lenker, Vorbau, Sattelstütze, Naben und Schnellspanner in einer Signalfarbe optisch aufzuwerten.
 
Optisches Tuning ist jedoch Geschmackssache und jeder sollte individuell entscheiden was ihm gefällt.
 
  
Der Markt bietet die Möglichkeiten, tunen müssen bzw. sollen Sie selbst.